H. Helmlechner, Schrobenhausen_Lenbachplatz_14, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.

Schrobenhausen Lenbachstadt im Spargelland
Rathaus
Lenbachplatz 18
86529 Schrobenhausen
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erstellt:
20.04.2017
aktualisiert:
18.01.2023
Von Mitte April bis zum 24. Juni kommen Feinschmecker jedes Jahr aufs Neue ins schwärmen: Genau so lange geht nämlich die heimische Spargelzeit. Dann wird die so genannte „Frühlingsluft in Stangen“ in aufwendiger Handarbeit „gestochen“, wie das Ernten beim Spargel heißt. Aber nicht nur schmackhaft sind die hellen Stangen. Auch gesundheitlich zuträglich sollen sie sein: Verstopfungen, Gallen- und Leberleiden, Diabetes und natürlich Blasenprobleme. Bei alldem soll das Wundergemüse helfen. Ganz besonders feinen Spargel gibt es angeblich in der Stadt Schrobenhausen. Zumindest wenn es nach den Schrobenhausenern selbst geht. Ein besonders kräftiges und nussiges Aroma soll in den sandigen Böden rund um die Stadt entstehen. Das Gemüse hat hier Tradition. Und so wird jedes Jahr eine Schrobenhausener Spargelkönigin gekrönt wie es andernorts eine Weinkönigin gibt. Wie aufwendig und pflege-intensiv der Anbau des Spargels ist, und was eigentlich „untermulchen“ bedeutet, kann man sich in dem bekanntesten und größten Anbaugebiet von Bayern anschauen. Hier steht nämlich das europäische Spargelmuseum. Seit 1991 befindet es sich in dem früheren Gefängnis- und Amtsturm, einem Turm der Stadtmauer von Schrobenhausen. In zahlreichen Gaststätten kann während der Saison dann der heimische Spargel auch verkostet werden.

 

 

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