Mabol!, Schneifel, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A60.

Schneifel
Schneifel Touristik e.V.
Auf Kellerspesch 4
54608 Bleialf
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0 6555 / 3 02

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https://de.wikipedia.org/wiki/Schneifel
erstellt:
17.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Als „Schneifel“ bezeichnet man die westlichen Hochlagen der Eifel. Mit 689 Metern ist der „Schwarze Mann“ der höchste Berg der Region. Der Name „Schneifel“ leitet sich von „Schnee-Eifel“ ab – und kommt nicht von ungefähr. Wolken, die vom Atlantik her über die Schneifel ziehen, kühlen über ansteigendem Gebiet stark ab. Mit der Folge, dass es zu regnen oder zu schneien anfängt. Vor allem an den Nordhängen herrscht deshalb ein kühles, niederschlagsreiches Klima. Das raue Wetter und der karge Boden machen die Region zu einer wenig einladenden Gegend für Menschen. Die Besiedlung der Hocheifel begann deshalb erst im 13. und 14. Jahrhundert. Doch dann ereilte den Wald dasselbe Schicksal wie überall in der Eifel: Weidewirtschaft, Holzkohle- und Eichenrindengewinnung führten zu einem Niedergang der natürlichen Laubwälder. Im vergangenen Jahrhundert wurde das Gebiet mit Fichten aufgeforstet, die auch heute noch das Landschaftsbild bestimmen. In den Gemeinden Bütgenbach und Büllingen ist der so genannte „ripuarische Dialekt“ zu Hause, eine ungewöhnliche Mundart, die vom Kölner Platt beeinflusst sein soll. Eine Sonderstellung nimmt das Dorf Recht ein, das bis ins 20. Jahrhundert sehr abgeschieden lag. Im 18. Jahrhundert wanderten Südtiroler Steinmetzen in das Dorf ein. Aus ihrer Sprachmelodie und der ripuarischen Mundart hat sich hier ein ganz eigener Dialekt entwickelt. Überall in der Schneifel findet man Bunkerruinen des ehemaligen Westwalles. Hier spielt Alfred Anderschs Roman „Winterspelt“. Er handelt von fiktiven Ereignissen, die sich im Winter 1944/45 in der Umgebung des kleinen Ortes Winterspelt zugetragen haben sollen. Thema ist die berufliche und soziale Rolle der Wehrmachtssoldaten.

 

 

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