Lothar Spurzem, 2006-05-05_Schloss_Sayn_01, CC BY-SA 2.0 de



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A48.

Schloss Sayn
Schloss Sayn
Schlossstraße 100
56170 Bendorf
schloss@sayn.de

0 26 22 - 90 24 0

https://www.sayn.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Sayn
erstellt:
30.09.2020
aktualisiert:
23.10.2023
Es war im Jahr 1848: Fürst Ludwig und seine schöne Gemahlin Leonilla kehrten von Russland nach Deutschland zurück. Auf der Suche nach einem standesgemäßen Heim stießen sie auf ein barockes Schloss am Fuße des Sayner Burgberges. Das junge Paar ließ den Komplex aus dem 14. Jahrhundert völlig neu gestalten. Regie führte dabei der Architekt François Joseph Girard, der spätere Generalintendant des Louvre. Eine Besonderheit war die Verwendung von Architekturelementen aus Eisen. „Wirklich, es ist ein rechtes Märchenschloss“; schrieb der spätere Kaiser Wilhelm 1857 begeistert ins Gästebuch. 1945 wurde der Bau erheblich beschädigt und begann zur Ruine zu verfallen. Mit Hilfe des Landes Rheinland-Pfalz haben umfangreiche Restaurierungen begonnen. Seit 2004 steht die neogotische Schlosskapelle mit ihrer Krypta und den kostbaren Moritz-von Schwind-Fenstern wieder für Besucher (und Heiratswillige) offen. Im angrenzenden Fürstinnenzimmer begegnet man sechs Generationen der fürstlichen Familie. Exponate vermitteln einen Eindruck von ihrem Leben auf dem Schloss. Im fürstlichen Schlossgarten gibt es eine exotische Erlebniswelt mit Palmen, Bananenstauden und Wasserfällen zu entdecken: den „Garten der Schmetterlinge“. Falter aus aller Welt fliegen frei zwischen den Besuchern umher. Leguane, winzige Zwergwachteln und Schildkröten vervollständigen das bunte Bild. Ein kleines Insektarium beherbergt Vogelspinnen und Gespensterschrecken.

 

 

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