Mbdortmund, Schloss_Pillnitz_von_der_Elbe, CC BY 2.5
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A17.
Schloss Pillnitz
Schloss Pillnitz
August-Bockstiegel-Str. 2
01326 Dresden
pillnitz@schloesserland-sachsen.de
+49 (0) 3 51/ 26 13 26 0
http://www.schlosspillnitz.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Pillnitz
August-Bockstiegel-Str. 2
01326 Dresden
pillnitz@schloesserland-sachsen.de
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Pillnitz
erstellt:
16.07.2017
aktualisiert:
13.11.2023
Früher wurde hier gefeiert, gelacht und ausgiebig getanzt. Schloss Pillnitz diente zuerst als Lustschloss, später als Sommerresidenz des sächsischen Königshauses zu Zeiten von August dem Starken. Wo sich um 1400 lediglich ein Rittergut befand, steht heute ein prächtiges Palais im Stil der Chinoiserie. Damals orientierte man sich in der Kunst an chinesischen Vorbildern, was auf die vermeintlich heile Welt der Chinesen verweisen soll. Das Land wirkte exotisch und so sind hier einige chinesische Elemente vertreten. Um 1720 wurde es von August dem Starken in barockem Stil aus- und umgebaut. Vor allem die Dächer waren im Chinoistil gehalten. Ab 1765 nutzte es ein Urenkel von August dem Starken als Sommerresidenz. Auch der Schlossgarten wurde ständig erweitert, verschönert und umgebaut. Es gibt einen Springbrunnen und Boskettanlagen, aber auch einen Englischen und einen Chinesischen Garten. Hier stehen auch seltene Nadelbäume aus den In- und Ausland. Die Pillnitzer Kamelie gilt vor allem als beliebte Sehenswürdigkeit. Kamelien sind hohe Bäume, die ihren Ursprung in Ostasien haben - diese ist 8,90 Meter hoch und über 230 Jahre alt. Vor allem im Garten lässt sich viel entdecken. Im Neuen Palais der Anlage wurde das Schlossmuseum zu Pillnitz untergebracht. Es präsentiert den Kuppelsaal, die Katholische Kapelle und die Königliche Hofküche. Außerdem wird sowohl die Geschichte vom Schloss veranschaulicht, als auch das Leben hier. Im Wasserpalais befindet sich die Staatliche Kunstsammlung Dresdens, wo vor allem Gegenstände wie vergoldete Throne, Silbermöbel und andere königliche Objekte ausgestellt werden. Hier kann man sich fühlen, wie der Adel vor vielen Jahren höchstpersönlich.
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