Andrzej Otrębski, Heidenheim_zamek_Hellenstein_20, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Schloss Hellenstein
Museum Schloß Hellenstein
89522 Heidenheim an der Brenz
museen@heidenheim.de

0 73 21 433 81

http://www.heidenheim.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hellenstein
erstellt:
09.03.2017
aktualisiert:
16.10.2023
Fast sieht es aus wie aus dem Felsen gewachsen. Wer in den Straßen von Heidenheim hinauf Richtung Schloss blickt, sieht Hellenstein wie ein Bollwerk über der Stadt thronen. Herzog Friedrich I. von Württemberg ließ das Schloss von 1593 bis 1618 erbauen. Obwohl als Festung ausgebaut, ließ es sich wohl gut leben in Hellenstein. Zu ihren Festen luden die württembergischen Herzöge viele Gäste aus fernen Ländern ein. Eine schöne Prinzessin aus Italien soll einst einen Blumenstrauß mitgebracht haben, dessen verblühte Überreste man angeblich achtlos über die Schlossmauer warf. Und was geschah? Die seltene Blume wurde heimisch und tauchte den Schlossfelsen in manchen Jahren in ein weißes Blütenmeer. Die Heidenheimer, so erzählt es die Sage, nahmen es als Unglücksbote: Immer wenn die Schlossblume blühte, fürchteten sie ein Unglücksjahr. Heute erzählen reichhaltige Sammlungen in den Räumen die bewegte Geschichte von Schloss und Stadt. Altes Spielzeug und die sogenannte Indische Sammlung sind dabei Besonderheiten. Westlich vom Schloss erinnern Ruinen daran, dass hier schon vorher eine mittelalterliche Burg gestanden hat. Die so genannten Buckelquader in den Umfassungsmauern des Rittersaales sind von damals noch erhalten. Überzeugen kann man sich davon bei den „Opernfestspielen Heidenheim“, die jeden Sommer im Rittersaal die passende Kulisse finden.

 

 

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