Pumuckel42 (Reinhard Wolf) at de:Wikipedia, Heidelberg-Schloß, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5 und der A656.

Schloss Heidelberg
Heidelberg Schloss Besucherzentrum
Neue Schloßstraße 44
69117 Heidelberg
info@ssg.bwl.de

072 51 74 27 70

https://www.schloesser-und-gaerten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Heidelberger_Schloss
erstellt:
13.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
Die geheimnisvolle Schlossruine, die verwinkelte Altstadt, die schöne Lage am Neckar – Heidelberg gilt als Inbegriff der Romantik. Die Dichter, Maler und Musiker dieser Epoche aus dem 19. Jahrhundert machten die Stadt zum Mythos. Und das nicht nur in Deutschland: Wenige deutsche Städte sind weltweit so bekannt wie Heidelberg. Vor allem bei Asiaten und Amerikanern ist die Stadt ein äußerst beliebtes Reiseziel. Hauptattraktion ist das Heidelberger Schloss, das auf einem Hügel über der Stadt liegt. 500 Jahre lang herrschten hier die einflussreichen Wittelsbacher. Und ein jeder hinterließ architektonische Fingerabdrücke. Kurfürst Ruprecht etwa gründete 1386 die Heidelberger Uni, nur wenigere Jahre später wurde er zum deutschen König gewählt. Auf Schloss Heidelberg hinterließ er den gotischen „Ruprechtsbau“, das älteste erhaltene Gebäude. Sein Nachfahre Ottheinrich führte im 16. Jahrhundert die Reformation ein. Während dieser Zeit entstand der "Ottheinrichsbau", ein Renaissancepalast. Die prächtige Fassade sollte die Weltgewandheit des Herrschers widerspiegeln: Zahlreiche Figuren zeigen biblische Gestalten und antike Götter. Etwas später, ab 1600, erbaute Kurfürst Friedrich IV. den "Friedrichsbau" mit der bekannten Schlosskirche. Die Fassade seines Bauwerks ist mit Figuren seiner Vorfahren verziert. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt allerdings zerstört. Später fügten französische Truppen dem Schloss weitere Schäden zu. Aber es war auch ein Franzose, der den Bau vor der völligen Zerstörung bewahrte. Baron Charles de Graimberg verhinderte, dass das einst so prächtige Schloss weiter als Steinbruch ausgebeutet wurde. Ihm also haben es zahlreiche Reisende zu verdanken, dass sie auch heute noch die übrigen Ruinen besichtigen können.

 

 

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