User:Matthias Süßen, Schloss_Gluecksburg_msu_2018_-7111, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Schloss Glücksburg
Schloss Glücksburg
24960 Glücksburg
info@schloss-gluecksburg.de

+49 (0) 46 31/ 44 23 30

http://www.schloss-gluecksburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Gl%C3%BCcksburg_(Gl%C3%BCcksburg)
erstellt:
23.02.2017
aktualisiert:
30.11.2023
Ob echte oder gespielte - hier residierten viele Fürsten. Zum Beispiel zeigte Maximilian Schell als Fernsehfürst Thorwald wer das Sagen hat auf Schloss Glücksburg - in der ZDF-Serie „Der Fürst und das Mädchen“. Ein echter Fürst war dagegen der Erbauer des Schlosses Herzog Johann zu Schleswig-Holstein-Sonderburg. Seinen Wahlspruch "Gott gebe Glück mit Frieden" ließ er im Wappen über dem Eingangsportal anbringen. Geht man hindurch, warten im Innern Gemälde und niederländische Tapisserien auf den Besucher. Echte Goldtapeten lassen etwas von dem einstigen Glanz fürstlicher Residenzen erahnen. Heute ist die ganze Pracht im Schlossmuseum zu bewundern. Von außen strahlt der Renaissancebau weiß im Licht. Er besteht aus drei gleichen Einzelhäusern, die von vier Ecktürmen umgeben sind. Das besondere: Das Schloss steht auf hartem Grund. Denn anders als die meisten Wasserschlösser ist Glücksburg nicht auf Pfählen, sondern auf einem Granitsockel erbaut. Wer im Park umherstreift, genießt nicht nur das Rauschen der Bäume und das Plätschern des Sees. Es locken auch der Duft des Rosengartens und der Zauber der Orangerie. Errichtet hat das Schloss in nur fünf Jahren ab 1582 der Baumeister Nikolaus Karies. Bezahlt hat Herzog Johann dafür 6000 Mark Lübsch, heute wären das ungefähr 750.000 Euro. Bis 1779 war das Wasserschloss Sitz der Herzöge von Glücksburg. Nachdem es auch dem dänischen König als Residenz gedient hatte, war es 1864 Hauptquartier der Preußen – während des deutsch-dänischen Krieges. Heute gehört das Schloss den Herzögen zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Einen ihrer Vorfahren, König Christian IX. von Dänemark, nannte der Volksmund „Schwiegervater Europas“. Denn immerhin vier seiner Kinder heirateten Partner aus anderen europäischen Königshäusern.

 

 

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