Carsten Steger, Aerial_image_of_the_Ettlingen_Palace_(view_from_the_southwest), CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.
Schloss Ettlingen
Schloss Ettlingen
Schlossplatz 3
76275 Ettlingen
buero@museumsgesellschaft-ettlingen.de
+49 (0) 72 43/ 32 75 4
http://www.ettlingen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ettlingen
Schlossplatz 3
76275 Ettlingen
buero@museumsgesellschaft-ettlingen.de
+49 (0) 72 43/ 32 75 4
http://www.ettlingen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Ettlingen
erstellt:
12.01.2017
aktualisiert:
03.02.2022
Das prächtige Ettlinger Schloss hat im 13. Jahrhundert als Burg angefangen: Diese wurde erbaut, nachdem Stauferkaiser Heinrich IV. Ettlingen 1192 die Stadtrechte verliehen hatte. Während der pfälzischen Erbfolgekriege wurden Burg und Stadt allerdings weitestgehend zerstört. Für die Burg kam die Rettung in der Person von Markgräfin Sibylla Augusta, der Witwe des „Türkenlouis“. Sie beschloss 1727, die Ruine zu ihrem Alterssitz auszubauen. Im Stil der Zeit entstanden Gemächer von überbordendem Pomp. Vor allem Sibylla Augustas private Räume, mit ihren Kronleuchtern, den zarten Seidentapeten und dem vergoldeten Stuck, machen das Schlagwort von der „barocken Pracht“ anschaulich. Künstlerisches Glanzlicht des Gebäudes ist die Schlosskapelle mit dem eindrucksvollen Deckenfresko des spätbarocken Meisters Cosmas Damian Asam. Heute können im Schloss gleich mehrere Sammlungen besichtigt werden: Das Albgaumuseum erzählt die 2000-jährige Geschichte Ettlingens. Besonders sehenswert sind die archäologischen Funde, die stilvoll im Kellergewölbe ausgestellt sind. Schon Markgräfin Augusta sammelte Porzellan und fernöstliche Kunst. In ihren Salons sind heute ostasiatisches Kunsthandwerk und Möbel ausgestellt. Die städtische Galerie zeigt regionale Kunst von 1900 bis heute. Im Zentrum stehen Künstlerpersönlichkeiten aus dem Kreise der Karlsruher Kunstakademie. Einen Schwerpunkt bildet das Werk Karl Hofers, einem wichtigen Vertreter der Malerei der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bei einem Bummel durch Ettlingen kann man sich davon überzeugen, dass sich auch die Stadt von den Kriegsverwüstungen gut erholt hat. Das Rathaus prangt in barocker Pracht, am Kirchplatz stehen schmucke Fachwerkhäuser und vom Narrenbrunnen grinst schelmisch der „Hansel von Singen“. Im 16. Jahrhundert war er Hofnarr des Markgrafen Ernst, heute ist er das Maskottchen der Ettlinger.
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