Michael Sander, Schloss_Hinterglauchau, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.

Schlösser Glauchau
Schloss Glauchau
Schlossplatz 5a
08371 Glauchau
schlossmuseum@glauchau.de

+49 (0) 37 63/ 29 31

https://www.schloesserland-sachsen.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Hinterglauchau
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
15.11.2023
Vor vielen hunderten Jahren errichtete eines der ältesten Adelsgeschlechter Sachsens eine Burg in Glauchau und legten so auch den Grundstein für die gleichnamige Stadt. Im späteren Hinterglauchau wurde aus der Burg das heutige Schloss. Hundert Jahre später wurde ein weiteres Schloss in Forderglauchau gebaut. Das Adelsgeschlecht der Schönburger beherrschte die Geschicke Glauchaus in seiner Anfangszeit. Ihnen gehörten mehrere Schlösser und Burgen der damaligen Zeit. Ihr Wappen ist weiß und hat zwei rote, diagonale Streifen. Um das Wappen rankt sich eine Sage: In der letzten Schlacht zwischen Karl dem Großen und dem sächsischen Herzog Widukind, wurde Widukind stark bedrängt. Viele seiner Männer waren bereits gefallen, nur er allein widerstand dem Ansturm der Feinde. Plötzlich traf ein riesiges Felsstück mit enormer Wucht seinen Schild. Der Schild zerbarst und Widukind blieb zur Verteidigung nur noch sein Schwert. Da erhob sich einer seiner gefallenen Gefährten und reichte ihm seinen Schild. Damit konnte er sich schützen bis Hilfe nahte und die Schlacht doch noch gewonnen werden konnte. Er fand seinen Retter danach noch lebend und es stellte sich heraus, dass er dem Geschlecht der Schönburger angehörte. Widukind berührte mit seiner rechten Hand die blutende Wunde und strich zweimal über das silberfarbene Schild, sodass zwei rote Streifen entstanden. Er sprach: „Schonburg, dies sei fortan dein Zeichen, dein Blut das Wappenkleinod deines Hauses.“

 

 

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