Schmidti, Wutachtalbahn_Talquerung_Epfenhofen, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A81.

Sauschwänzlebahn Strategische Bahnlinie
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https://de.wikipedia.org/wiki/Wutachtalbahn
erstellt:
03.07.2020
aktualisiert:
12.10.2023
1871 war das Elsass deutsch geworden, aber dem Frieden wurde nicht getraut. Das deutsch-französische Verhältnis war zu jenen Tagen ein recht schwieriges. Sollte es je wieder zum Krieg kommen, wie sollte eine rasche Truppenverschiebung an die französische Grenze stattfinden können? Nicht über die Schweiz, denn diese wollte ihre Neutralität wahren. Zum Zwecke des Militärtransportes um den Schweizer Kanton Schaffhausen herum wurde der Bau einer so genannten „strategischen Umgehungsbahn“ in Angriff genommen. Eine davon war die Wutachtalbahn. Wegen ihres kurvenreichen Verlaufes und speziell wegen des Kreiskehrtunnels in der Stockhalde heißt sie auch Sauschwänzlebahn. In Hintschingen fand sie Anschluss an die Schwarzwaldbahn, in Immendingen an die Donautalbahn und die Gäubahn, so dass die Züge von Ulm und Stuttgart seinerzeit auf dem kürzesten Wege nach Weil am Rhein und von dort ins Ober-Elsass geführt werden konnten. Im Mai 1977 wurde der Museumsbahnbetrieb mit Dampfzügen wieder aufgenommen. Im Jahr 1988 wurde die gesamte Museumsbahn zum technischen Denkmal mit nationaler Bedeutung erklärt und ist gleichgestellt etwa mit dem Reichtagsgebäude in Berlin oder dem Kölner Dom. Die heutige Museumsstrecke führt durch den Mittelteil der damaligen Strecke, nämlich durch das Kommen-, das Wutach- und das Aitrachtal. Sie überwindet 231 Höhenmeter auf 25 Kilometer Fahrstrecke. Ein Restaurationswagen fährt mit.

 

 

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