Wilhelm Loeillot, nach einer Originalaufnahme von Theodor Hennicke – W. Loeillot, based upon a work by Th. Hennicke, Schloss_Rheinsberg_Duncker, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf .

Ruppiner Land
Touristinformation der Stadt Lindow (Mark)
Am Markt 1
16835 Lindow/Mark
fremdenverkehrsamt-lindow@t-online.de

+49 (0) 3 39 33/7 02 97

http://www.ruppiner-reiseland.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruppiner_Land
erstellt:
18.09.2016
aktualisiert:
11.12.2023
In kaum einer Region in Deutschland haben sich Geschichte, Kultur und Natur so harmonisch im Einklang miteinander entwickelt wie im Ruppiner Land. Die Region im Nordosten Brandenburgs vereint die alten Schlösser und Herrenhäuser vergangener preußischer Herren mit ihren Denkmälern der Gegenwart, eingebettet in eine Landschaft aus Seen und Wäldern, Weiden und Wiesen. Damit bildet die Gegend einen deutlichen Kontrast zur Hektik Berlins. Knapp achtzig Kilometer trennt die Hauptstadt der Republik von Neuruppin, dem Herzen des Ruppiner Landes. Die wohl bekannteste Stadt der Region gilt heute als „preußischste aller preußischen Städte“. Das überrascht niemanden, der schon einmal durch die idyllische Altstadt geschlendert ist, vorbei an den zwei spitzen Türmen der Klosterkirche Sankt Trinitatis – dem Wahrzeichen der Stadt. Wer es etwas pompöser mag, sollte das Rheinsberger Schloss besuchen. Im Norden der Region gelegen gilt es als Vorbild für das Schloss Sanssouci in Brandenburg. Schon Kurt Tucholsky zollte dem Bau in seinem Werk „Ein Bilderbuch für Verliebte“ seinen Respekt. Auch der Schriftsteller Theodor Fontane war im 19. Jahrhundert von der Schönheit seiner Heimat überwältigt. Selbst geboren in Neuruppin widmete er seiner Heimatstadt einen Bericht im berühmten Reisebericht „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“. Fontane ist jedoch nicht die einzige Persönlichkeit, die die Gegend hervorgebracht hat. Auch die Politikerin Clara Zetkin wuchs dort auf, ebenso der Archäologe und Troja-Entdecker Heinrich Schliemann. Was damals schon eine Hochburg der Kultur und Kunst war, hat heute kaum an Charme eingebüßt. So durchquert beispielsweise die Deutsche Tonstraße das Ruppiner Land. Besonders sehenswert ist das Ofen- und Keramikmuseum in Velten, doch auch der Ziegeleipark Mildenberg lädt zu einem Besuch ein.

 

 

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