Franz März, Burgkirchen, P1030170_LeitgeringerSee, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A8.

Rupertiwinkel
Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Maximilianstraße 9
83471 Berchtesgaden
info@berchtesgadener-land.com

+49 (0) 86 52/ 65 65 05 0

https://www.berchtesgadener-land.com/
erstellt:
28.03.2017
aktualisiert:
17.01.2023
Packt die Badehose aus! Im Rupertiwinkel liegen die wärmsten Badeseen Oberbayerns. Dabei sind Waginger, Abtsdorfer und Höglwörther See Überbleibsel der letzten eiszeitlichen Gletscher bei Saalach und Salzach. Auch die für den Rupertiwinkel so typischen Moose und Moore sind Relikte aus der Eiszeit. Wer das Wandern liebt, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Im gesamten Rupertiwinkel sind Wanderwege mit unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden bestens ausgeschildert. Die Wege führen über sonnige Wiesen, durch kühle Wälder, vorbei an Bauernhöfen. Und fast immer hat man einen herrlichen Ausblick auf das nahe Hochgebirge. Der Name Rupertiwinkel für diese Gegend Oberbayerns geht zurück auf den Bischof St. Rupertus aus Worms. Er lebte am Ende des 7. Jahrhunderts und hatte seinen Sitz im heutigen Salzburg. Vor allem durch die Solequellen des heutigen Bad Reichenhall und eine blühende Landwirtschaft, wurde das Bistum Salzburg reich und mächtig. So mächtig, dass im 13. Jahrhundert hier ein eigener Kirchenstaat entstand. Der Bischof von Salzburg war geistlicher und weltlicher Regent zugleich. Zu diesem Salzburger Hoheitsgebiet gehörte auch der heutige Rupertiwinkel. Erst 1803 im Zuge der Säkularisierung wurde das geistliche Fürstentum Salzburg aufgehoben und an Österreich angegliedert. Nach der Niederlage der Österreicher gegen Napoleon 1810 wurde das Gebiet Bayern zugeschlagen. 1816 schließlich, nach dem Sturz Napoleons, teilten es sich die Bayern und die Österreicher auf. Dabei bildete die Linie Saalach - Salzach von Piding bis Burghausen die Grenze. Der westliche Teil des ehemaligen Bistums Salzburg fiel an Bayern und erhielt zur Erinnerung an den Gründer, Erzbischof St. Rupert, den Namen Rupertiwinkel.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen