Taxiarchos228, Aerial_View_-_Burg_Rötteln3, CC BY 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A98.

Ruine Rötteln Wiesental
Burgruine Rötteln
Burg Rötteln
79541 Lörrach
info@burgruine-roetteln.de

+49(0)76 21 5 64 94

https://www.burgroetteln.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_R%C3%B6tteln
erstellt:
09.07.2020
aktualisiert:
06.06.2024
Die Burg Rötteln ist ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt Lörrach. Die Burg ist denkmalgeschützt. Sie ist eng mit den Herren von Rötteln verbunden. Diese wurden im frühen 13. Jahrhundert häufiger urkundlich erwähnt und erlangten hohe Ämter: Walther von Rötteln wurde erst Domherr uns später Dompropst in Konstanz und Bischof von Basel. Sein Bruder Lüthold schlug ebenfalls eine geistliche Laufbahn ein. In die Zeit des 13. und frühen 14. Jahrhunderts, fallen wahrscheinlich mehrere Erweiterungen der Burg. Zu der Zeit wird die Familie deutlicher in den Urkunden fassbar und stellen auch zwei Basler Bischöfe. Aufgrund fehlender männlicher Erben ging die Burg an den Ehemann einer Röttelner Adligen: den Markgrafen von Hachberg-Sausenberg und von dort wieder zurück zu einem Röttelner. Dieser schloss mit einem Markgrafen von Baden einen Erbvertrag, in dem sich die beiden Adligen im Falle des Ablebens ihre jeweilige Herrschaft vererbten. So ging die Burg an einen Markgrafen von Baden. Im Dreißigjährigen Krieg war die Burg umkämpft und wurde schwer beschädigt. 1678 wurde sie im Holländischen Krieg noch einmal stark zerstört. Das Großherzogtum Baden erwarb die Burg und begann die Denkmalpflege. Erst 1925 stellte das badische Finanzministerium größere finanzielle Mittel zur Verfügung. 2023 erfolgte eine Forschungsgrabung zur Erfassung der Strukturen der frühen Bauphasen. Dabei arbeiteten Deutschland, Frankreich und die Schweiz zusammen.

 

 

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