Hilarmont, Basilika_St._Lorenz_Kempten_(Foto_Hilarmont), CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.
Römerstadt Kempten (Allgäu)
Tourist Information
Rathausplatz 24
87435 Kempten
touristinfo@kempten.de
+49 (0) 83 1/ 96 09 55 0
http://www.kempten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kempten_(Allg%C3%A4u)
Rathausplatz 24
87435 Kempten
touristinfo@kempten.de
+49 (0) 83 1/ 96 09 55 0
http://www.kempten.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kempten_(Allg%C3%A4u)
erstellt:
10.03.2017
aktualisiert:
10.01.2023
Kempten swingt! Jedes Jahr im Frühling startet hier eines der größten Jazz-Festivals der Republik: Der Kemptener Jazz Frühling. Kempten ist aber nicht nur für seinen guten Musikgeschmack bekannt. Nein, Kempten ist auch eine der ältesten Städte Deutschlands. Von keiner Stadt gibt es eine frühere schriftliche Erwähnung. Bereits 18 Jahre n. Chr. schrieb der griechische Geograph und Weltreisende Strabon in seiner Erdbeschreibung von der keltischen Stadt „Cambodunon“. Im Archäologischen Park Cambodunum kann man die Überreste dieser Siedlung heute noch erleben. Zu sehen sind verschiedene rekonstruierte Tempelbauten und eine Therme. Einige Führungen werden von einer original gekleideten „Römerin“ gemacht. Nach Strabon versinkt Kempten wieder für mehrere Jahrhunderte im Dunkel der Geschichte. Erst 752 tauchte die Stadt wieder aus der Versenkung auf, als hier ein Benediktinerkloster gegründet wurde. Das Kloster wurde bald schon reichsunmittelbar und 1361 sogar Fürstabtei. Zugleich entwickelte sich rund um die Pfarrkirche St. Mang eine Bürgersiedlung, die 1289 zur Freien Reichsstadt wurde. Konflikte zwischen den beiden Kleinstaaten waren vorprogrammiert. Als die Reichsstadt Kempten sich der Reformation anschloss, eskalierten die Spannungen mit dem katholischen Kloster. Im Dreißigjährigen Krieg zerstörten sich Stadt und Kloster gegenseitig. Nach dem Krieg hatte der Fürstabt des Klosters schließlich den Neubau von Residenz und Kirche in Auftrag gegeben. Die heutige St. Lorenz-Basilika und die Residenzanlage gehören zu den Höhepunkten von Barock und Rokoko in Süddeutschland. Und mittlerweile ist auch die Spaltung der Stadt Geschichte: mit der Säkularisation im Jahre 1803 rauften sich die beiden Seiten wieder zusammen.
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