Lutz Naumann, Glasmuseum,_Dauerausstellung, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A73.
Rödental Schloss Rosenau/Glasmuseum
Europäisches Museum für Modernes Glas
Rosenau 10
96472 Rödental
glasmuseum@kunstsammlungen-coburg.de
0 95 61 / 8 79-0
https://glasmuseum.kunstsammlungen-coburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Museum_f%C3%BCr_Modernes_Glas
Rosenau 10
96472 Rödental
glasmuseum@kunstsammlungen-coburg.de
0 95 61 / 8 79-0
https://glasmuseum.kunstsammlungen-coburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Museum_f%C3%BCr_Modernes_Glas
erstellt:
01.07.2020
aktualisiert:
25.01.2024
Wer genau hinhört, der kann auf einem kleinen Hügel inmitten eines Landschaftsgartens nur einige Kilometer nordöstlich von Coburg die Itz plätschern hören. Läuft man den Hügel ein paar Schritte weiter hinauf, befindet man sich bald an einem Schauplatz der europäischen Monarchie. Queen Victoria aus England sollte später über diesen Ort schreiben: „Wäre ich nicht was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause“. Ein paar Jahre früher wurde hier ihr späterer Gatte, Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, geboren. Der Vater Alberts, Altherzog Ernst, mag die Zukunft seiner Linie geahnt haben, denn um das Schloss herum ließ er einen 200 Hektar großen Park nach englischem Vorbild gestalten. Auch, wenn die Monarchie hier schon längere Zeit keine Feste mehr veranstaltet, ist der Park weiterhin von Leben gefüllt. Nicht zuletzt liegt das auch am Europäischen Museum für Modernes Glas. Mitten im Schlosspark liegt das moderne Gebäude des Glasmuseums, das aufgrund seiner Glasfront den ganzen Park mit Licht durchflutet. Das rund 1.400 Ausstellungsstücke starke Museum befasst sich mit der Geschichte der Glasindustrie, im Untergeschoss gibt es aber auch eine Ausstellung zu Keramik. Der Neubau, der vom Coburger Architekten Albert Wagner 2008 realisiert wurde, ist ein bauliches Pendant zur gegenüberliegenden Orangerie. Dieses ehemalige Gewächshaus für exotische Pflanzen, in dem das Museum früher untergebracht war, gab es übrigens auch schon zur Zeit Victorias.
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