Frank Liebig, Gartenausstellung_Röbel, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A19.
Röbel/Müritz Bunte Stadt am kleinen Meer
Tourist-Information Röbel/Müritz
Straße der Deutschen Einheit 7
17207 Röbel/Müritz
stadtinfo.roebel@t-online.de
+49 (0) 3 99 31/ 80 11 3
https://www.stadt-roebel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6bel/M%C3%BCritz
Straße der Deutschen Einheit 7
17207 Röbel/Müritz
stadtinfo.roebel@t-online.de
+49 (0) 3 99 31/ 80 11 3
https://www.stadt-roebel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6bel/M%C3%BCritz
erstellt:
24.07.2017
aktualisiert:
05.12.2023
„Die Bunte Stadt Am Kleinen Meer“ – so nennen Röbelerer ihr kleines Städtchen. Mit dem „Kleinen Meer“ ist die Müritz gemeint. Denn die Stadt erstreckt sich, wie auf einer Halbinsel gelegen, direkt am Ufer des Sees. Es ist eine einzigartige Lage am Ende einer lang gestreckten Bucht. Es ist aber nicht nur die Lage allein, die Röbeln so faszinierend macht. Wie auf einer Perlenschnur reihen sich innerhalb der Altstadt liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser an der Hauptstraße entlang. Allerdings wurde bei einigen der Häuser nachträglich ein Putz über das Fachwerk gezogen. Im 19. Jahrhundert ist es einfach nicht mehr schick und ein Zeichen von Ärmlichkeit gewesen, wenn das Fachwerk zu sehen war. So entstanden die unterschiedlichsten Kreationen an Anstrichen innerhalb der Altstadt. Und dann gibt es da noch die Sehenswürdigkeiten, wie die zwei Stadtkirchen. Nein, Röbel an der Müritz ist nicht besonders groß, sodass es zwei Kirchen bräuchte. Im 13. Jahrhundert haben einfach zwei Bistümer Anspruch auf die Gemeinde erhoben. Als man sich nicht einigen konnte, zogen die Bistümer Havelberg und Schwerin mitten durch Röbel eine Grenze. Und bauten eben jeweils eine Stadtkirche. Beide Kirchen stechen aus dem Stadtbild heraus, denn sie wurden mit Backsteinen erbaut. Zwar ist die Marienkirche größer, von der Nikolaikirche ist es allerdings näher zum Rathaus. Wie so viele Fachwerkhäuser, hat es auch einen bunten Anstrich erhalten und passt sich dem Stadtbild an. Anstatt die Fachwerkhäuser abzureißen, werden sie seit jeher liebevoll restauriert und in Stand gehalten. So wirkt es, als würde die Zeit ein wenig stillstehen in Röbel. Und fährt man zum Hafen, auf den noch gut erhaltenen Natur- und Feldsteinstraßen, kommt man an den alten hölzernen Bootshäusern vorbei, die mitten auf dem Wasser zu stehen scheinen. Denn mit dem Wasser fühlen sich die Bürger Röbels verbunden. So wundert es nicht, dass es neben viel Wald und Natur, auch einen Segelhafen, ein Regattagelände und einen Rastplatz für Wasserwanderer gibt. Und wer am Hafen angekommen ist, kann direkt über die Müritz weiterfahren und den Müritz-Nationalpark besuchen.
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