DXR / Daniel Vorndran, Nave,_Ritterkapelle,_Haßfurt_(HDR)_20140801_2, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A70.

Ritterkapelle Haßfurt
Ritterkapelle
Obere Vorstadt 17
97437 Haßfurt
touristinfo@hassfurt.de

+49 9521 95857-46

http://www.ritterkapelle.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ritterkapelle_Ha%C3%9Ffurt
erstellt:
21.06.2020
aktualisiert:
12.03.2024
Wo sich heute eine der bedeutendsten spätgotischen Kirchen Unterfrankens erhebt, befand sich zu Beginn des 15. Jahrhunderts lediglich eine bescheidene Kapelle. Es war eine Bruderschaft, die im Jahr 1431 den Bau einer neuen Kirche initiierte. Kurz darauf erhielt die Kirche ihre Weihe zum Patrozinium Mariae Geburt. Dennoch ist die Marienkirche in der unterfränkischen Kleinstadt Haßfurt heutzutage nicht mehr unter diesem Namen bekannt, sondern wird landläufig nur noch als „Ritterkapelle“ bezeichnet. Dieser Name geht auf das Wappenfries zurück, das sowohl die Außenfassade als auch den Innenraum der Kirche schmückt. Nicht weit von Haßfurt, in den Haßbergen, hatten sich im Laufe der Jahrhunderte einige wohlhabende Adelsfamilien niedergelassen. Die Wappen repräsentieren diese Adelsgeschlechter, auch wenn einige der insgesamt 230 Wappen nicht mehr eindeutig den entsprechenden Familien zugeordnet werden können. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche zahlreichen Renovierungen unterzogen. Zuletzt wurden von 2006 bis 2010 3,5 Millionen Euro in die Restaurierung der Kirche investiert. Was zunächst auf Widerstand stieß, trägt heute Früchte: Die Kirche ist wieder mit Leben erfüllt, sowohl als Wallfahrtsort als auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und Lesungen. Sogar Führungen können in der Kirche gebucht werden. Ob spirituelle Führungen, geschichtliche Führungen oder Führungen für die Kleinsten – in Haßfurt wird das Erbe der Ritterkapelle lebendig gehalten.

 

 

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