Wolfgang Manousek from Dormagen, Germany, Sunrise_over_Rheinbraun, CC BY 2.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4, der A44 und der A61.
Rheinisches Braunkohlenrevier
Rhein-Erft Tourismus e.V.
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
info@rhein-erft-tourismus.de
+49 (0) 22 71/ 99 49 94 0
http://www.rhein-erft-tourismus.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Braunkohlerevier
Willy-Brandt-Platz 1
50126 Bergheim
info@rhein-erft-tourismus.de
+49 (0) 22 71/ 99 49 94 0
http://www.rhein-erft-tourismus.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinisches_Braunkohlerevier
erstellt:
26.12.2016
aktualisiert:
26.10.2023
Besonders im Dämmerungslicht hat der Tagebau in Nordrhein-Westfalen etwas Romantisches. Dann sind nur noch die Umrisse der riesigen Schaufelradbagger zu sehen, die stetig arbeiten. Täglich fördern sie 200.000 Tonnen Braunkohle. Das Rheinische Braunkohlerevier zwischen den drei Städten Aachen, Köln und Mönchengladbach gilt als das Größte in ganz Europa. Auf 2.500 Quadratmetern lagern hier über 50 Milliarden Tonnen Kohle. Es ist aber nicht nur der Tagebau, der etwas mit Energie zu tun hat. Man selbst kann hier nämlich auch gut Energie tanken. Denn alte, rekultivierte Tagebaugebiete dienen heute als Naherholungsgebiet. So auch das Marienfeld. Das befindet sich heute dort, wo früher einmal der Tagebau Frechen gewesen ist. Bekannt wurde das Marienfeld vor allem durch Papst Benedikt XVI. Im Sommer 2005 nämlich hielt er dort die Abschlussveranstaltung des Weltjugendtages ab. Eine Millionen Gläubige feierten damals auf dem sogenannten "Papsthügel". Auch heute noch ist das Marienfeld ein beliebtes Ausflugsziel. Im Boisdorfer See kann man zwar nicht schwimmen - es ist eine gefluteten Tagebaugrube - dafür aber kann man ihn zu Fuß oder mit dem Rad umrunden. Wer die Region nicht nur im heute sehen will, sondern auch etwas über die Geschichte des Reviers erfahren möchte, sollte das Schloss Paffendorf in Bergheim besuchen. Dort erzählt der Energieriese RWE Power Interessantes über die Gewinnung und Nutzung der rheinischen Braunkohle. Aber auch das historische Schloss selbst ist beeindruckend. Besonders der sieben Hektar große Schlosspark sticht hervor. Dort gibt es auch einen Forstlehrgarten - für die ganz Wissbegierigen unter den Besuchern.
« zurück zur Startseite Reisen