Shaqspeare, Krier_photo_Pavillon_Pforzheim_Germany_2005_05_29, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A8.

Reuchlinhaus Goldstadt Pforzheim
Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstraße 42
75173 Pforzheim
schmuckmuseum@pforzheim.de

07231 39-2126

https://www.schmuckmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pforzheim
erstellt:
24.03.2017
aktualisiert:
09.10.2023
Wenn der Wein golden im Glas funkelt, denkt wahrscheinlich niemand daran. Denn bei jedem Wein wird das Mostgewicht bestimmt und in Öchslegrad gemessen. Der Name kommt nach seinem Entdecker, dem Pforzheimer Öchsle. Das Mostgewicht gibt dabei den Reifegrad der Traube an, und damit den Zucker– und Alkoholgehalt. Die Original-Mostwaage steht in der Goldstadt im Stadtmuseum. Einige Jahrhunderte früher ist Johannes Reuchlin in Pforzheim geboren, genauer gesagt 1455. Er ist einer der bedeutendsten deutschen Humanisten gewesen. Nach dem berühmtesten Sohn der Stadt ist das Kulturzentrum heute benannt. Es ist Ende der 50er Jahre entstanden. Heute funkelt es in seinen Räumen. Denn dort befindet sich das Schmuckmuseum und lädt mit Geschmeide aus fünf Jahrtausenden zum Träumen ein, von Schönheit und Reichtum. Stücke aus der Antike blitzen dabei ebenso, wie der Schmuck fremder Kulturen. Nicht nur über die Geschichte des Schmucks gibt es etwas zu lernen, sondern auch über seine Herstellung. Und da ist man hier genau richtig, schließlich ist Pforzheim das Zentrum der deutschen Schmuckindustrie. Goldschmiede und Uhrmacher sind es auch, die im Technischen Museum zeigen, wie die dort ausgestellten Maschinen und Werkzeuge funktionieren, um am Ende funkelnde Träume zu erhalten. Die gibt es auch gleich gegenüber dem Reuchlinhaus. Ob roh, geschliffen oder als Mittelpunkt eines Schmuckstücks, im Edelsteinmuseum hat jeder Stein seinen Auftritt.

 

 

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