WikiABG, Schloss_Altenburg_02, CC BY-SA 2.5
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Residenzschloss Skatstadt Altenburg
Tourismusinformation Altenburger Land
Markt 10
04600 Altenburg
info@altenburg.travel
03447 896689
https://altenburg.travel/
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Altenburg_(Th%C3%BCringen)
Markt 10
04600 Altenburg
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03447 896689
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https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Altenburg_(Th%C3%BCringen)
erstellt:
03.01.2017
aktualisiert:
09.11.2023
18, 20 … passen Sie auf keinen Fall, wenn Sie an Altenburg vorbeifahren. Gehen Sie in jedem Fall mit. Denn Altenburg ist Trumpf und sticht. Kein Wunder! Hier wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts das deutsche Kartenspiel überhaupt erfunden: Skat! Karten gespielt hat man in Altenburg schon immer gern. Beliebt waren früher Spiele wie Piquet oder Tarock. Im Zuge des napoleonischen Krieges kamen Soldaten aus allen Landesteilen ins Altenburger Land und brachten neue Spiele mit. Eines davon war Schafkopf. Es hatte zwei Vorteile: Es war einfach und schnell und es war ein deutsches Spiel. Aber das Schafkopfen war eben auch ein bisschen langweilig. Und so reicherten die spiellustigen Altenburger das Schafkopfen mit allen möglichen Regeln und Schikanen aus anderen Kartenspielen an. Das Ergebnis war das Skatspiel, erstmals am 4. September 1813 erwähnt. Der Name Skat kommt aus dem Italienischen scatare und bedeutet weglegen. Die beiseite gelegten Karten wurden schon im Tarock als „Skat“ bezeichnet. An die großartige Spieltradition der Altenburger erinnert heute das Schloss- und Spielkartenmuseum im ehemaligen Residenzschloss der Herzöge von Sachsen-Altenburg. Das imposante Gebäude in der Stadtmitte beherbergt auch wertvolle Sammlungen u.a. ostasiatischen Porzellans und historischer Uhren. Im Umfeld herzoglicher Wohnkultur finden Konzerte statt.
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