André Karwath aka Aka, Castle_Rabenstein_1_(aka), CC BY-SA 2.5



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.

Rabensteiner Felsendome
Besucherbergwerk Felsendome Rabenstein
Weg nach dem Kalkwerk 4
09117 Chemnitz
info@felsendome.de

+49 371 80 80 037

http://www.felsendome.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Chemnitz-Rabenstein#Felsendome_Rabenstein
erstellt:
06.08.2020
aktualisiert:
31.07.2024
In der Nähe der Karl-Marx-Stadt Chemnitz befinden sich die Rabensteiner Felsendome. Wer das Besucherbergwerk besichtigen möchte, muss sich zunächst einmal etwas im Wald umschauen, denn die diversen Eingänge zur Höhle liegen versteckt am Fuße von bewaldeten Hügeln. Das ehemalige Kalkbergwerk hat eine lange Geschichte. Schon im 12. Jahrhundert war bekannt, dass sich hier Kalk verbarg. Kein Wunder also, dass schon damals der Bergbau in Rabenstein anfing. Über die Zeit veränderten sich nicht nur die Abnehmer des Gesteins, sondern auch seine Abbaumethoden. Vor allem eines sollte die Arbeit der Bergarbeiter verändern: der Sprengstoff. Lange Zeit wurde zur Sprengung des Gesteins Schwarzpulver verwendet. Denn für den händischen Abbau war der Kalk schlichtweg zu hart. Doch auch für die Sprengungen musste hart gearbeitet werden. Um ein 50 Zentimeter tiefes Bohrloch für das Pulver freizulegen, musste ungefähr 3000 Mal auf einen Bohrer geschlagen werden, bei härterem Gestein sogar bis zu 8000 Mal. Doch durch diese harte Arbeit entstanden die großen und hohen Säle, die das Bergwerk heute zu bieten hat. Nachdem der Kalkabbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts eingestellt wurde, war das Gelände Ort unterschiedlichster Nutzungen. Ein Schießplatz für den Schützenverein, eine Naturbühne für heimische Schauspielereien und schließlich wurde es das, was es heute noch ist: das Schaubergwerk „Rabensteiner Felsendome“. Dieses kann heute nicht nur zu Fuß erlebt werden, sondern auch im Wasser der unterirdischen Seen: das Höhlentauchen ist ein besonderes Highlight.

 

 

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