Berthold Werner, Trier_Porta_Nigra_BW_1, Public Domain



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1 und der A64.

Porta Nigra Trier Weltkulturerbe
Porta Nigra
Simeonstraße 60
54290 Trier
info.ZentrumderAntike@gdke.rlp.de

(0)651 9774216

http://zentrum-der-antike.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Porta_Nigra
erstellt:
14.10.2016
aktualisiert:
19.10.2023
Trier darf sich als älteste Stadt Deutschlands bezeichnen – bereits 1984 wurde das 2000-jährige Stadtjubiläum gefeiert. Die Römer nannten Trier „Augusta Treverorum“, und machten die „Augustus-Stadt“ zum wichtigen Verwaltungssitz und zur Kaiserresidenz. Vier Tore und eine Mauer umschlossen das römische Trier. Erbaut wurden sie nach einem Germaneneinfall Ende des 2. Jahrhunderts. Von dieser Befestigung ist heute nur noch die Porta Nigra erhalten, die einst den nördlichen Eingang in die Stadt bildete. Sie ist das letzte römische Stadttor nördlich der Alpen und zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Für ihren Bau wurden bis zu sechs Tonnen schwere Sandsteinquader zurechtgeschnitten und ohne Mörtel aufeinander gesetzt. Die Spuren der mühlengetriebenen Bronzesägen sind noch an den Steinen zu erkennen. Der unvollendete Eindruck des Tores rührt daher, dass es noch im Bau war, als es zu einer Belagerung der Stadt kam. Die Baugerüste wurden eilig abgebaut und später nicht wieder aufgestellt. Dass die Porta Nigra heute noch steht, verdankt sie dem griechischen Mönch Simeon. Der ließ sich 1028 als Einsiedler in den Ostturm einmauern. Nach seinem Tode baute Erzbischof Popo das Tor zur Doppelkirche um: Das untere Geschoss wurde zugeschüttet, im Mittelgeschoss wurde eine Kirche für Laien eingerichtet, während ganz oben die Geistlichen des Stifts St. Simeon beteten. Von hier oben hat man bis heute eine wunderbare Aussicht über die Stadt und das Moseltal. Der Fluss wird von einer alten Römerbrücke überspannt, die noch immer dem modernen Straßenverkehr standhält.

 

 

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