Wikimedia Commons, Plassenburg_oben, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A70.
Plassenburg
Plassenburg
Festungsberg 27
95326 Kulmbach
museen@stadt-kulmbach.de
0049-9221-804571
https://plassenburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Plassenburg
Festungsberg 27
95326 Kulmbach
museen@stadt-kulmbach.de
0049-9221-804571
https://plassenburg.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Plassenburg
erstellt:
21.06.2020
aktualisiert:
12.02.2023
Wohl kaum ein Burggespenst ist so schön und so traurig wie das der Hohenzollernveste Plassenburg über Kulmbach. Kunigunde, genannt die weiße Frau, lebte einst auf der Burg glücklich und zufrieden an der Seite ihres Gatten Graf Otto von Orlamünde. Dann starb Otto 1340 und ließ Kunigunde mit ihren zwei Kindern zurück. Bald dachte die schöne Witwe auf der Plassenburg daran, sich wieder zu vermählen. Und sie hörte, Albert der Schöne wolle um ihre Hand anhalten, allerdings nur, wenn nicht vier Augen im Wege wären. Kunigunde dachte an ihre beiden Kinder, durchstach ihnen die Augen und tötete sie. Doch Albert hatte nicht die Kinder gemeint, sondern seine Eltern. Entsetzt wandte er sich nach der Tat von Kunigunde ab. Die Gräfin unternahm zur Buße eine Pilgerfahrt nach Rom und stiftete ein Kloster. Nach ihrem Tod erschien sie den Nachkommen Albrechts, den Hohenzollern, als weiße Frau, um ihnen Unheil und den Tod zu verkünden. Als Kunigunde 1340 Witwe wurde, war die Plassenburg schon 200 Jahre alt. Damals gehörte sie den Burggrafen von Nürnberg. Heute ist die Plassenburg eine der größten Burganlagen Deutschlands. Schon im Mittelalter muss sie allerdings außergewöhnlich groß gewesen sein, da sie in der bedeutenden Ebstorfer Weltkarte aus dem 13. Jahrhundert eingetragen ist. Im Laufe der Geschichte wurde die Burg mehrfach aus- und umgebaut. Sie verlor ihre Bedeutung erst, als die Residenz der Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach und Ansbach nach Bayreuth verlegt wurde. Heute ist die Plassenburg als Museum ausgebaut. Sie ist Wahrzeichen der Bierstadt Kulmbach am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains.
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