pegasus2, Neumarkt_Oberpfalz_11052008, Public Domain
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6 und der A9.
Pfalzgrafenstadt Neumarkt
Tourist-Information
Rathausplatz 1
92318 Neumarkt in der Oberpfalz
tourist-info@neumarkt.de
+49 (0) 91 81/ 25 51 25
https://www.neumarkt.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Neumarkt_in_der_Oberpfalz
Rathausplatz 1
92318 Neumarkt in der Oberpfalz
tourist-info@neumarkt.de
+49 (0) 91 81/ 25 51 25
https://www.neumarkt.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Neumarkt_in_der_Oberpfalz
erstellt:
31.01.2017
aktualisiert:
20.12.2022
Die erste Fahrradfabrik auf dem europäischen Festland überhaupt eröffnete 1884 in der Oberpfalz. Die „Velociped-Fabrik Neumarkt Gebrüder Goldschmidt“ baute unter dem Namen „Express“ später auch Motorräder und Automobile. Die Express-Werke in Neumarkt sind in Teilen bis heute erhalten und beherbergen das „Museum für historische Maybach-Fahrzeuge“, das auch Express-Fahrräder und -Motorräder ausstellt. Weitere Fahrzeuge aus den Express-Werken stehen heute aber auch im „Stadtmuseum Neumarkt in der Oberpfalz“. Dieses widmet sich freilich vor allem der Geschichte der Stadt, die schon zu Beginn des 12. Jahrhunderts gegründet wurde und im 15. und 16. Jahrhundert pfälzische Residenzstadt war. Johann von Pfalz-Neumarkt verlegte 1410 seinen Regierungssitz nach Neumarkt. In dieser Zeit entstanden die Hochbauten der Stadt, so das Rathaus, der Reitstadel, das Pfalzgrafenschloss, die Kirche St. Johannes und die Hofkirche. Letztgenannte wurde erst viele Jahre später unter Friedrich dem Weisen vollendet, der das Schloss zudem zu einem prächtigen Wasserschloss im Renaissance-Stil erweitern ließ. Als er dann aber 1544 die Kurwürde erhielt, siedelte er mit seinem Hofstaat nach Heidelberg über und beendete damit die Zeit Neumarkts als Residenzstadt. Trotz schwerer Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg sind heute wieder viele historischen Gebäude in der Altstadt zu besichtigen. So wurde beispielsweise in den 50er-Jahren das gotische Rathaus originalgetreu wiederaufgebaut und das Reitstadel 1980 als Konzertsaal wiedereröffnet. Auch die historische Stadtmauer und der Stadtgraben sind teilweise noch erhalten.
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