Philipp Hayer, PAF_Schulstr_15, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.
Pfaffenhofen a. d. Ilm
Tourismusinformation
Hauptplatz 47
85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm
tourismus@stadt-pfaffenhofen.de
+49 (0) 84 41/ 78 22 50
http://www.pfaffenhofen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Pfaffenhofen_an_der_Ilm
Hauptplatz 47
85276 Pfaffenhofen a. d. Ilm
tourismus@stadt-pfaffenhofen.de
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https://de.wikipedia.org/wiki/Pfaffenhofen_an_der_Ilm
erstellt:
20.04.2017
aktualisiert:
18.01.2023
Die circa 25.000 Einwohner starke Kleinstadt ist deutschlandweit vielleicht den Wenigsten namentlich bekannt. Fast alle kennen jedoch den Namen eines Ehrenbürgers dieser Gemeinde: Klaus Hipp. Der Maler, Musiker und Universitätsprofessor ist vor allem dafür bekannt, das namensgleiche Familienunternehmen zu einem der größtern Hersteller von Babynahrung gemacht zu haben. Das Multitalent soll sich beruflich und privat für ökologisches Handeln einsetzen. Auch die Stadt Pfaffenhofen selbst ist nach eigenen Angaben um Nachhaltigkeit bemüht. Das Thema Klimaschutz liegt ihr demnach besonders am Herzen. In diesem Kontext hat die Stadt zum Beispiel ein kommunales Förderprogramm ins Leben gerufen: So haben Privathaushalte beim Kauf eines E-Bikes oder besonders energieeffizienten neuen Elektrogeräten einen Zuschuss erhalten. 2013 erhielt Pfaffenhofen für diverse derartige Projekte den deutschen Nachhaltigkeitspreis. Wer sich für die Geschichte des Kalten Krieges interessiert, findet in Pfaffenhofen einen ehemaligen Fernmeldebunker als Teil eines deutschlandweiten Netzes und Relikt eines Kräftemessens der damaligen Supermächte. Wilde Gerüchte rankten sich nach seinem Bau um das Gebäude, das eigentlich streng geheim bleiben sollte. Die DDR machte dem allerdings einen Strich durch die Rechnung indem sie verkündete: „Pfaffenhofener wehrt euch! Ihr bekommt einen Atombunker in eure Siedlung!“ Die skandalträchtige unterirdische militärische Anlage kann heute im Rahmen einer Bunkerführung besichtigt werden.
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