Hrz29vv, Osnabrück_Hasewehr_2011, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A30 und der A33.
Osnabrücker Land
Tourist Information Osnabrück | Osnabrücker Land
Bierstraße 22-23
49074 Osnabrück
tourist-information@osnabrueck.de
0541 323 2202
https://www.osnabrueck.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Osnabr%C3%BCcker_Land
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erstellt:
27.10.2017
aktualisiert:
26.10.2023
Aus ein mach’ zwei. Manchmal teilen sich Flüsse. Hier, im Osnabrücker Land, ist es die Hase. Nachdem der Fluss sich geteilt hat, fließt der eine Teil in die Ems und der andere unter dem Namen Else in die Weser. Die so genannte Bifurkation ist in der Nähe von Gesmold im Osnabrücker Land zu beobachten. Aber auch in Gesmold gibt es Ungewöhnliches zu sehen. Der Zentralbau der Kirche ist zwölfeckig und im 19. Jahrhundert nach dem Vorbild des Pantheons in Rom entstanden. Auch viele andere Kirchen im Grönegau nehmen sich frühere Baustile zum Vorbild. „Grönegauer Dom“ nennt der Volksmund die neugotische Hallenkirche in Wellingholzhausen mit ihren drei Schiffen. Nur ein Kirchenschiff hat die Saalkirche in Sondermühlen, neugotisch ist sie auch. Später bekam sie noch einen Westturm, der ist wiederum neoromanisch. Ebenso wie die St. Martinikirche in Buer. Die Emporenkirche ist mit Rundbogenfenstern, vier Ecktürmchen und dem Westturm ausgestattet, der schon von weitem zu sehen ist. Aber richtig alte Kirchen gibt es auch. So zum Beispiel die gotische Kirche in Oldendorf, die im 13. Jahrhundert entstand. Typisch für die Gegend ist das so genannte Niedersachsenhaus. Hinter dem großen Tor befindet sich die Diele, links und rechts von ihr die Ställe und hinter der Diele die Wohnräume. Auch in der Stadt Melle gab es viele Ackerbürgerhäuser, die mit Fachwerk gebaut worden sind. Die Alte Posthalterei zeigt dies noch heute. In Bad Laer ist der Besucher beeindruckt von dem wehrhaften Kirchturm in der Ortsmitte. Der „Griese Toarn“ ist aus dem 11. Jahrhundert. Das Besondere ist sein Treppengiebel. Und in unmittelbarer Nähe des Kurparks finden Spaziergänger den Salzgarten. Auf 270 Quadratmetern haben hier 20 Arten von Salzpflanzen eine Heimat. Das ist selten im Binnenland.
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