TheRunnerUp, Ochsenkopf_Fichtelgebirge_Gipfelkreuz1, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A9.

Ochsenkopf Erlebnisregion
Tourismuszentrale Fichtelgebirge e. V.
Gablonzer Str. 11
95686 Fichtelberg
info@erlebnis-ochsenkopf.de

+49 (0) 92 72/ 97 0 32

http://www.erlebnis-ochsenkopf.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Ochsenkopf_(Fichtelgebirge)
erstellt:
26.04.2017
aktualisiert:
20.01.2023
Hoch oben auf dem Ochsenkopf, dem zweithöchsten Berg des Fichtelgebirges, befindet sich ein großer Granitfels, in den ein Stierhaupt eingemeißelt ist. Über dessen Entstehung erzählen sich die Menschen im Fichtelgebirge die verschiedensten Legenden. Eine besagt, dass einst auf dem Berg die Grenze zwischen dem Siedlungsgebiet der Slawen und der Franken lag. Da beide Völker auf dem Berg ihren Göttern huldigten, kam es häufiger zu Streitereien und Kämpfen. Diese fanden erst ein Ende, als sich ein Frankenfürst in eine slawische Prinzessin verliebte und sie zur Frau nahm. Die Hochzeit der beiden soll mit einem rauschenden Fest auf dem Berg gefeiert worden sein. Zur Erinnerung daran wurde dann der Stierkopf in den Stein gemeißelt. Was an dieser Sage wahr ist, lässt sich nur schwer beurteilen. Sicher aber ist, dass die Gegend rund um den Ochsenkopf ihren Besuchern heute so viel zu bieten hat, dass sie zu Recht als Erlebnisregion bezeichnen wird. Rund um die Ferienorte Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach finden sich vielfältige Freizeitmöglichkeiten für jung und alt. Im Sommer kann man auf idyllischen Wanderwegen die Schätze der Natur genießen, mit dem Mountainbike durchs Gelände radeln, eine rasante Fahrt auf der Sommerrodelbahn unternehmen oder im Fichtelsee mit seinem klaren Wasser schwimmen gehen. Und im Winter sind rund um den Ochsenkopf nicht nur die längsten Skipisten in ganz Nordbayern zu finden; auch Abfahrtsfahrer und Skispringer kommen hier auf ihre Kosten. Wer sich das gemeißelte Stierhaupt auf dem Ochsenkopf selbst einmal anschauen will, findet es im nordwestlichen Gipfelbereich: Es ist auch ganz bequem zu erreichen, denn der Berg wird sommers wie winters von zwei Seilbahnen erschlossen.

 

 

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