Ermell, Nabburg_Neusath_Freilandmuseum_Denkenbauernhof_8235136, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6 und der A93.
Oberpfälzer Freilandmuseum
Oberpfälzer Freilandmuseum
Neusath 200
92507 Nabburg
freilandmuseum@bezirk-oberpfalz.de
+49 (0) 94 33/ 24 42 0
http://www.freilandmuseum.org
https://de.wikipedia.org/wiki/Freilandmuseum_Oberpfalz
Neusath 200
92507 Nabburg
freilandmuseum@bezirk-oberpfalz.de
+49 (0) 94 33/ 24 42 0
http://www.freilandmuseum.org
https://de.wikipedia.org/wiki/Freilandmuseum_Oberpfalz
erstellt:
31.01.2017
aktualisiert:
20.12.2022
Das rote Höhenvieh oder Süddeutsche Kaltblutpferde sind keine witzigen Namen von Punkbands. Auch die schwäbisch-hällischen Landschweine sind keine musikalische Gruppe. Alle drei sind alte Nutztierrassen, die heute kaum noch auf Bauernhöfen zu finden sind. Aber im „Oberpfälzer Freilandmuseum“ kann man sie noch erleben. Sie laufen dort zwischen den historischen Häusern und Ställen, auf den Wiesen und Weiden herum – genau wie so einige Schafe, Ziegen, Kaninchen, Gänse, Hühner und Pfaue. Weil einige der Tiere frei herumlaufen, sollte man also den eigenen Vierbeiner besser angeleint halten. Viele der Tiere hier hatten früher Aufgaben im bäuerlichen Alltag, Pferde zogen schwere Geräte, Schafe gaben Wolle und so weiter und so fort. Durch die Industrialisierung erlebten diese Tiere das, was auch dem Menschen blüht: sie wurden durch Maschinen ersetzt und verloren ihre Arbeitsplätze. Das „Oberpfälzer Freilandmuseum“ widmet sich dem historischen Leben und Arbeiten der Menschen und Tiere in der Oberpfalz. So wird beispielsweise der Beruf des Schindelmachers dargestellt. Rund 50 wieder errichteten Gebäude zeigen das Bauen, Wohnen und Wirtschaften in der regionalen und sozialen Vielfalt der verschiedenen Oberpfälzer Regionen. Darüber hinaus bietet das Museum ein umfangreiches Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Führungsprogramm. Der „Edelmannshof“, eine ehemalige Pfarrhofanlage, ist dabei der Ursprung des Museums. Der Hof wurde im Jahr 1605 ausgebaut und 1964 vom Museumsverein zunächst als „Oberpfälzisches Bauernmuseum Perschen“ eröffnet, das ab 1977 zum Oberpfälzer Freilandmuseum erweitert wurde.
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