DALIBRI, Nürnberger_Burg_im_Herbst_2013, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3, der A6 und der A9.

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erstellt:
28.11.2016
aktualisiert:
29.11.2022
Humanismus- und Kunstmetropole, Stadt der Reichsparteitage und der Naziarchitektur, der Lebkuchen und der Rostbratwürste – Nürnberg weckt unterschiedlichste Assoziationen. Das erste Mal wurde der Ort 1050 erwähnt, und zwar als „nournberc”, was so viel bedeutet wie „felsiger Berg”. Damals lag die Siedlung noch weit verstreut am südlichen Hang des Burgberges. Handel und Handwerk sorgten für einen raschen Aufschwung. 1356 legte Karl IV. fest, dass jeder neu gewählte deutsche König seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten solle. Im 15. Jahrhundert war die Stadt eine europäische Metropole, die Heimat humanistischer Denker wie Celtis und Schedel und des Malers Albrecht Dürer. Peter Henlein fertigte hier die erste Taschenuhr, Martin Behaim entwarf den ersten Erdglobus. Hans Sachs verhalf dem Meistersang zu einem Höhepunkt. An ihn erinnert das „Ehekarussell”, ein Brunnen am weißen Turm. Originelle Plastiken setzen Sachs’ Gedicht „Das bittersüße eh’lich Leben” ins Bild. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erlebte Nürnberg ein Tief, bis die erste Eisenbahnlinie nach Fürth neuen Wind in die Stadt brachte. Während der Naziherrschaft wurde Nürnberg zur deutschen Musterstadt. Auf dem Reichsparteitagsgelände dokumentieren monumentale Bauten den Größenwahn der Epoche. Der 40 Meter hohe Torso der Kongresshalle ist der dominanteste Bau. Hier sollten einmal 50.000 Menschen Platz finden – doch das Gebäude wurde nie vollendet.

 

 

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