JensKunstfreund, Das_Museum_in_Seebüll_nach_der_umfassenden_Renovierung_-_Aufnahme_vom_September_2022, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Nolde Museum Nordseeküste
Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde
Seebüll 31
25927 Neukirchen
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erstellt:
23.02.2017
aktualisiert:
30.11.2023
Als Emil Hansen 1867 in Burkal, kurz vor der dänischen Grenze, geboren wurde, erwartete ihn ein hartes und karges Leben. Mit seinen Brüdern musste er früh auf dem elterlichen Hof helfen. Allerdings merkte er schon als Jugendlicher, dass er seinem Vater und seinen Brüdern nicht folgen wollte. Er hatte einen größeren Traum. Mit 18 Jahren verließ Hansen seine Familie und ließ sich als Schnitzer und Zeichner an der Kunstgewerbeschule in Flensburg ausbilden. Nach seiner Ausbildung bereiste er ganz Deutschland. Von Flensburg ging es nach München, Karlsruhe und Berlin. Eine Zeit lang war er auch Lehrer in St. Gallen. Doch der Beruf als Lehrer war ihm zu langweilig. Er wollte selbst malen und Künstler werden. Also zog es ihn wieder in die Welt. Erst nach Dachau, dann nach Amsterdam und später nach Paris. Doch dann hat sich Hansen in seine Frau Ada verliebt. Die Schauspielerin sollte ihm fast sein ganzes Leben lang eine Muse sein. Wegen ihr zog es ihn wieder auf die friesischen Inseln. Dort wirkte und lebte er als Künstler. Und hat sich einen neuen Namen gegeben. Da sein damaliger Heimatort umbenannt wurde, setzte er ihm ein Andenken. Denn zukünftig unterschrieb er seine Bilder mit Emil Nolde. Er zählt zu den großen Aquarellisten des zwanzigsten Jahrhunderts. Denn, obwohl er im kargen Norden aufgewachsen ist, liebte er den Einsatz von ausdrucksstarken Farben. Mit Bildern wie „Abendmahl, Pfingsten und Verspottung“ wurde er berühmt. In Seebüll auf dem nordfriesischen Festland ist hatte er sein Atelier. Und nach seinem Tod 1956 entstand auch ein Museum mit seinen Werken. Dort wo er früher gelebt hat, gibt es heute einen Querschnitt über sein Leben und sein Schaffen. Und neben seinem Haus und über einhundert Werken, kann auch sein prächtiger Garten bestaunt werden. Denn neben seiner Frau Ada, waren auch Blumen häufig eine Inspiration für seine Bilder.

 

 

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