Wikischreiberin16, Außenansicht_des_LVR-Niederrheinmuseums_Wesel, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.
Niederrheinmuseum Wesel
Preußen-Museum Nordrhein-Westfalen
An der Zitadelle 14-20
46483 Wesel
info@preussenmuseum.de
+49 (0) 2 81/33 99 60
http://www.preussenmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/LVR-Niederrheinmuseum_Wesel
An der Zitadelle 14-20
46483 Wesel
info@preussenmuseum.de
+49 (0) 2 81/33 99 60
http://www.preussenmuseum.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/LVR-Niederrheinmuseum_Wesel
erstellt:
19.11.2016
aktualisiert:
31.10.2023
In einem alten Getreidedepot der Weseler Festungszitadelle befindet sich das sehenswerte und informative Preußen-Museum. Das 170-Jahre alte Depot wurde früher Körnermagazin genannt und hat noch historische Kellergewölbe, während die oberen Etagen neu gestaltet wurden und modernisiert sind. Zu sehen gibt es allerhand Interessantes über die Preußen bzw. über die Geschichte des brandenburgisch-preußischen Rheinlandes. Doch es ist nicht nur eine langweilige Aufschlüsselung von geschichtlichen Daten und kaum lesbaren Dokumenten, wie man es vielleicht erwartet. Vielmehr werden hier mit Inszenierungen und audio-visuellen Stationen das Leben und der Einfluss der Preußen präsentiert. Dabei zeigt das Museum in den Ausstellungsräumen verschiedene Themen, wie zum Beispiel „Staat, Regierung, Verwaltung“, „Wirtschaft und Gesellschaft“ und „Kirche, Schule, Bildung und Militär“. Der Rundgang endet mit der Entwicklung und der Rolle Preußens während der Zeit des Nationalsozialismus. Das mag sich zunächst etwas nüchtern anhören, ist aber spannend dargestellt und wird abgeschlossen mit Nachkriegspreußen. Dabei wird das Wirtschaftswunder der 50er Jahre in einer Sammlung des Weseler Pfarrers Abresch gezeigt. Frühe Fernsehgeräte, Nierentisch, Tütenlampen und Schallplattenschränke, wie man sie heute nirgendwo mehr sieht. In den Jahren nach dem Krieg waren diese Dinge begehrt und in einem modernen Haushalt Standard. Auch die beliebte "Sendung mit der Maus" hat hier schon gedreht. Für die Folge "Nachkriegs-Maus" wurden Objekte der hiesigen Sammlung benutzt. Den Film kann man sich natürlich in der Ausstellung anschauen.
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