Klaus D. Peter, Wiehl, Germany, Klosterkirche_Sonnenkamp_03, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A14 und der A20.

Neukloster Sonnenkamp
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Neukloster
Kirchstr. 2
23992 Neukloster
neukloster@elkm.de

+49 (0) 3 84 22/ 25 45 1

http://www.neukloster-kirche.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Sonnenkamp
erstellt:
16.07.2017
aktualisiert:
04.12.2023
Die Ideale der Zisterzienser schienen für die Erschließung verwilderter Landstriche nahezu wie geschaffen: Sie waren bescheiden, arbeitsam und verfügten über großes handwerkliches Können. Diese Eigenschaften machte sich Fürst Borwin im Jahre 1219 zunutze, als er das Frauenkloster „Campus Solis“ gründete. Ursprünglich ein Benediktinerorden, wurden 1245 die Regeln der Zisterzienser eingeführt. Bereits 1362 befanden sich dreißig Dörfer und sechzehn Mühlen im Besitz der Damen. Nach der Säkularisierung 1555 wechselten die Eigentümer, und Neukloster wurde fürstlicher Amtssitz unter weltlichen Herren. Die Klosterkirche „St. Maria im Sonnenkamp“ ist ein typisches Beispiel der nicht so bedeutsamen Backsteinromanik. Deren Epoche ging Mitte des 13. Jahrhunderts zu Ende. Danach folgte die Backsteingotik, eine Stilrichtung, die wesentlich bekannter wurde. Von der Anlage sind heute noch die Kirche, das Propsteigebäude und der Glockenturm erhalten. Neukloster ging nach dem Dreißigjährigen Krieg an die Schweden und blieb bis 1803 schwedisch. Danach wurde es mecklenburgisch. Zahlreiche Seen liegen in der Umgebung von Neukloster und bieten Naturliebhabern unaufgeregten Tourismus in einer intakten Landschaft.

 

 

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