Andreas Lippold, Großer_Havelländischer_Hauptkanal_(1), CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A2.
Naturpark Westhavelland
Besucherzentrum des Naturparks Westhavelland Milow
Stremmestraße 10
14715 Milower Land
npz@nabu-westhavelland.de
+49 (0) 33 86/ 21 12 27
http://www.westhavelland-naturpark.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Westhavelland
Stremmestraße 10
14715 Milower Land
npz@nabu-westhavelland.de
+49 (0) 33 86/ 21 12 27
http://www.westhavelland-naturpark.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Westhavelland
erstellt:
15.11.2016
aktualisiert:
11.12.2023
Die Großtrappe ist einer der schwersten flugfähigen Vögel überhaupt. Sie ist doppelt so schwer wie ein Albatross, gut einen Meter lang und im Alter mit einem schönen Federbart vom Schnabel bis zum Hals versehen. Bis zu 20 Jahre kann der Vogel mit den kräftigen Beinen alt werden. Wer ihn einmal sehen möchte, kann dies in Deutschland nur im Naturpark Westhavelland, an der Grenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Der Naturpark ist eins der größten zusammenhängenden Feuchtgebiete des europäischen Binnenlandes. Und das stellt den Lebensraum dar für viele bedrohte und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Hier sagen sich also nicht nur Fuchs und Igel gute Nacht. Neben der Großtrappe hüpfen und fliegen hier zahlreiche Wat- und Wasservögel rum, kreisen Seeadler und Rotmilan um die Wette, während Biber und Fischotter angeln gehen. Insgesamt leben hier etwa 720 Tierarten. Den gefiederten davon widmet sich die Staatliche Vogelschutzwarte des Landes Brandenburg in Buckow. Und auch das Wappentier des Naturparkes ist Vogel, noch dazu einer mit einem besonders schönen Namen: der Kampfläufer. Der 30 Zentimeter große Schnepfenvogel ist einer der am stärksten vom Aussterben bedrohten Vögel in Deutschland. Doch der Naturpark ist nicht nur was für Ornithologen. Auch mit Kanu, Kajak, Fahrrad oder Pferd lässt sich das Westhavelland erkunden. Oder zu Fuß. Und das nicht nur tagsüber, denn wo der Mensch die Natur noch nicht vertrieben hat, da ist es nachts auch noch richtig dunkel. Entsprechend klar sieht man im Westhavelland die Sterne nachts am Himmel – und der Naturpark wird zu Deutschlands erstem zertifiziertem „Sternenpark“.
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