Falko Göthel www.quermania.de, Falkenstein_Thüringen, CC BY-SA 2.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A73 und der A71.
Naturpark Thüringer Wald
Naturparkinformationszentrum Oberhof
Am Pfanntalskopf 3
98559 Oberhof
info@rennsteiggartenoberhof.de
036842 / 22245
https://rennsteiggartenoberhof.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Th%C3%BCringer_Wald
Am Pfanntalskopf 3
98559 Oberhof
info@rennsteiggartenoberhof.de
036842 / 22245
https://rennsteiggartenoberhof.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Th%C3%BCringer_Wald
erstellt:
23.06.2020
aktualisiert:
17.01.2024
Wer oft auf der A71 oder A73 unterwegs ist, hat ihn wahrscheinlich schon in vollgrüner Pracht, im bunten Farbkleid oder in schneebedeckten Hängen gesehen. Der Thüringer Wald bietet schon von den Autobahnen aus einen atemberaubenden Anblick. Hohe Brücken führen über tiefe Täler, unzählige Bäume zieren den Straßenrand und eigentlich wünschte man sich, die Tunnel wären kürzer, damit man noch mehr vom Naturpark sehen könnte. Trotz des Namens ist der Thüringer Wald eigentlich aber viel mehr als nur ein Wald. Auf den Bergwiesen, die sich an klare Gebirgsbäche reihen, findet man heute die unterschiedlichste Vegetation. Borstgrasrasen, Bärwurzwiesen, Goldhaferwiesen und Feuchtwiesen beherbergen Kräuter, Gräser, Blumen und zahlreiche Tierarten. Anders als weite Teile des Thüringer Waldes, sind diese Wiesen nicht natürlichen Ursprungs, sondern Ergebnis der Besiedlung des Naturparks im Spätmittelalter. Wer zwischen Juni und September auf den Wiesen unterwegs ist, kann in voller Blüte die Symbolpflanze des Thüringer Waldes beobachten: die Arnika. Arnika wurde schon im Mittelalter als Heilpflanze eingesetzt, da sie entzündungshemmend wirkt und somit oft in Tinkturen angewendet wurde. Im Thüringer Wald begrenzte man sich allerdings nicht nur auf die Arnikapflanze. Denn auch bei der Entstehung des Heilkräutergewerbes im 17. Jahrhundert spielte die Region eine entscheidende Rolle. Noch heute kann man auf Kräuterlehrpfaden mehr über die Heilkraft der Region lernen. Und sollte die Heilkraft nicht durch Kräuter eintreten, dann aber zumindest durch den Ausblick vom Rennsteig.
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