Hajotthu, HeideblueteTiefental, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Naturpark Südheide
erstellt:
22.01.2021
aktualisiert:
22.01.2025
Achtung, leise! Hier, im Naturpark Südheide, sollte man lieber vorsichtig durch die beeindruckende Landschaft schleichen. Denn nein, hinter dem nächsten Strauch versteckt sich zwar kein angriffslustiger Tiger, wohl aber vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen, die die Ruhe und Abgeschiedenheit besonders schätzen. Fischotter, Schwarzstorch, Schlingnatter, Fischadler, Eisvogel und Flussperlmuschel befinden sich hier in einer empfindlichen Symbiose mit ihrer Umwelt. Der Naturpark Südheide ist Teil eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Niedersachsens. Vor allem Kiefern und Fichten reihen sich hier aneinander. Unter anderem ist der Naturpark Heide für seinen reichen Pilzbestand bekannt. Wer sich nicht besonders im Wald auskennt und vielleicht etwas mehr über die vielfältige Natur lernen möchte, für den stehen zertifizierte Natur- und Landschaftsführer bereit. Zu Fuß klingt zu anstrengend? Kein Problem. Auch auf dem Rücken eines Pferdes oder mit einem Wagen kann der Naturpark Südheide erkundet werden. Oder aber, Sie nehmen an einer Survival-Tour teil, bei der Sie lernen können, mit Moos und Brennnesseln im Wald zu überleben. Um den Naturpark zu pflegen, arbeiten übrigens Mensch und Tier zusammen. Das ganze Jahr über sind im Park drei Herden Heidschnucken unterwegs. Diese Schafrasse, die ursprünglich aus Sardinien stammen soll, sind echte Feinschmecker und tragen durch ihr Dasein zur Umweltpflege bei. Dadurch ist allerdings noch lange nicht alles getan. Denn damit die Heide im Sommer so schön lila blühen kann, bedarf es harter Arbeit: Schoppern, Entkusseln, Plaggen – am Ende lohnt es sich aber allemal.

 

 

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