Karl von Kues, Eifel_Kylltal_Speicher, CC BY 2.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A60.
Naturpark Südeifel
Tourist-Information Bitburger Land
Römermauer 6
54634 Bitburg
info@eifel-direkt.de
+49 (0) 65 61 / 94 34 0
https://www.naturpark-suedeifel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Luxemburgischer_Naturpark
Römermauer 6
54634 Bitburg
info@eifel-direkt.de
+49 (0) 65 61 / 94 34 0
https://www.naturpark-suedeifel.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Luxemburgischer_Naturpark
erstellt:
17.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Der Naturpark Südeifel liegt in der Grenzregion von Deutschland und Luxemburg. Hier überragt der urzeitliche Meeresboden die tief eingekerbten Täler von Prüm und Our. Zwischen den Flüssen Prüm, Nims und Sauer erhebt sich das Ferschweiler Plateau, eine Hochfläche, die sich im Jura (180 Millionen Jahre vor unserer Zeit) gebildet hat. An ihrem Ostrand befindet sich die Teufelsschlucht, eine wildromantische Klamm mit hoch aufragenden Felsblöcken. Das Plateau kann von hier aus über eine in den Felsen geschlagene Treppe erreicht werden. Ganz in der Nähe kann man die Irreler Wasserfälle besichtigen – die in Wahrheit eigentlich Stromschnellen sind. Die sonst so gemächlich dahinfließende Prüm wandelt an dieser Stelle plötzlich ihr Gesicht. Von einer überdachten Brücke aus kann man beobachten, wie der tosende Fluss sich einen Weg zwischen bemoosten Steinen und Felseninseln bahnt. In der Nähe von Irrel startet der deutsch-luxemburgische Felsenweg. Seine bizarre Felskulisse aus Muschelkalk und Luxemburger Sandstein erzählt davon, dass das Gebiet vor 200 Millionen Jahren einmal der Boden eines Meeres war. Er führt durch farnreiche Wälder und blumenübersäte Wiesen, wo man Orchideen, Falken und einer Vielzahl von Schmetterlingen begegnen kann. Typisch für die Landschaft der Südeifel sind ihre Streuobstwiesen. Die Ernte erfolgt, in dem das Obst vom Baum auf ausgelegte Planen geschüttelt wird. Die Weiterverarbeitung von Äpfeln, etwa in Form von Brandwein oder Apfelwein, hat in der Region eine lange Tradition. Heute weiß man, dass die Wiesen auch für das biologische Gleichgewicht eine große Rolle spielen. An, in und von den Obstbäumen leben bis zu 5000 Tier- und Pflanzenarten.
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