Tastenlöwe, NaturParkHaus_Stechlin_in_Menz, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A24.
Naturpark Stechlin-Ruppiner Land
Tourist-Information im Glasmacherhaus
Stechlinseestraße 21
16775 Stechlin
info@stechlin.de
+49(0)33082 70202
https://www.stechlin-ruppiner-land-naturpark.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Stechlin-Ruppiner_Land
Stechlinseestraße 21
16775 Stechlin
info@stechlin.de
+49(0)33082 70202
https://www.stechlin-ruppiner-land-naturpark.de
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Stechlin-Ruppiner_Land
erstellt:
18.09.2016
aktualisiert:
11.12.2023
Schon Theodor Fontane schrieb einst: „Im Norden der Grafschaft Ruppin, hart an der mecklenburgischen Grenze, zieht sich von dem Städtchen Gransee bis nach Rheinsberg hin eine mehrere Meilen lange Seenkette durch eine menschenarme, nur hie und da mit ein paar alten Dörfern, sonst aber ausschließlich mit Förstereien, Glas- und Teeröfen besetzte Waldung.“ Heute befindet sich auf diesem Fleckchen Erde der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Noch immer sieht es dort so aus, wie es der berühmte Dichter damals beschrieben hatte. Und der musste es wissen: Fontane selbst ist in der Gegend geboren, Neuruppin war seine Heimatstadt. Der 2001 gegründete Naturpark erstreckt sich auf zirka 700 Quadratkilometern. In den Schwarzspechthöhlen der ausgedehnten Buchenwälder lebt das Wappentier des Stechlins, die Schellente. Sie heißt so, weil ihre Fluggeräusche an das Läuten oder Schellen von Glocken erinnern. Über 150 Seen gibt es hier. Von ihrem glasklaren Wasser leitet sich der Name des Naturparks ab. „Steklo“ kommt nämlich aus dem Slawischen. Das bedeutet „Glas“ und steht für glasklares Wasser. Der Große Stechlinsee ist einer der letzten großen und der bedeutendste Klarwassersee Norddeutschlands. Die Schönheit der Gegend inspirierte schon Friedrich den Großen zum Ausbau eines ehemaligen Gutshauses zum heute berühmten Schloss Rheinsberg. Es gehört zum beliebtesten Ausflugsziel im Naturpark Stechlin. Im Schloss ist das Kurt-Tucholsky-Literaturmuseum untergebracht. Der Dichter setzte 1912 der Stadt mit seinem Werk „Rheinsberg – ein Bilderbuch für Verliebte“ ein Denkmal.
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