Sebaso, 20150523_Naturpark_Saar-Hunsrück_Irsch_Traktor_Baum_Greifvogel_IMG_4554_by_sebaso, CC0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1, der A8 und der A62.

Naturpark Saar-Hunsrück
Naturpark-Informationszentrum Weiskirchen
Zum Wildpark
66709 Weiskirchen
info@naturpark.org

06872 921261

http://www.naturpark.org
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Saar-Hunsr%C3%BCck
erstellt:
24.03.2017
aktualisiert:
17.12.2024
Seit dem Beginn unserer Zeitrechnung siedeln die Menschen im Umkreis des Naturparks. Saar-Hunsrück ist somit eine der ältesten Kulturlandschaften. Seit 2000 Jahren wird in dem heutigen Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg Ackerbau, Weinbau und Holzwirtschaft betrieben. Überall findet man hier Zeugen der Geschichte. Im Saargau und im Saartal zum Beispiel, prägen zahlreiche Streuobstwiesen den Charakter der Gegend. Die Vermarktung des Obstes in Form von Saft, Apfelwein und Apfelsekt spielt in dem Gebiet von jeher eine wichtige Rolle. Inzwischen ist auch der Tourismus zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Vor allem Skifahrer, Wanderer und Radler kommen gern in die Region rund um den 818 Meter hohen Erbeskopf. Das ist der größte Berg der Region und gleichzeitig ihr Zentrum. Nicht nur der Berg lockt wegen seiner schönen Natur, sondern auch die vielen unberührten Ecken. Da sind zum Beispiel die vielen Moorgebiete in den Wäldern des Hunsrück-Hauptkamms. Im „Auerhahnbruch”, im „Backofenbruch“ oder im „Franzosenbruch“ neigen sich Moorbirken über stille Wasserflächen. Im Verlauf von 4000 Jahren haben sich hier bis zu zwei Meter starke Torfkörper aufgebaut. Zwischen Quarzit- und Sandsteinfelsen trifft der Wanderer auf Wasserfälle und Höhlen. Und im Frühling findet man in den Niederwäldern Wiesen, auf denen tausende wilde Narzissen wachsen. Auch Arnika, Waldhyazinthe und viele Orchideenarten sind hier zu Hause. In den Wäldern des Naturparks leben Rot-, Reh- und Schwarzwild, Marder, Füchse und Dachse. Im Naturschutzgebiet „Kirschweiler Festung“ sind sogar die scheuen und seltenen Wildkatzen anzutreffen. In Noswedel und an der Ill wurden erfolgreich Biber angesiedelt. Und auch einige seltene Fledermausarten wie etwa die Hufeisennase finden im Hunsrück die passenden Lebensbedingungen. Der Naturpark Saar-Hunsrück bietet somit perfekte Bedingungen, die Natur so unberührt zu entdecken, wie das sonst nur noch selten möglich ist.

 

 

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