JohnRoxton, Hüttener_Berge, CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A7.

Naturpark Hüttener Berge
TOURIST-INFORMATION Naturpark Hüttener Berge
Hauptstraße 2
24361 Holzbunge
info@redderhus.de

+49 (0) 43 56/ 98 67 07

http://tourist-information.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BCttener_Berge
erstellt:
23.02.2017
aktualisiert:
30.11.2023
Baden im Zungenbecken? Hier geht das. Zungenbecken sind Hohlräume, die durch das Abtragen von Gletschern entstehen. Wenn das Eis geschmolzen ist, sickert Wasser ein. So entstehen Seen. Der Wittensee ist so einer. Wie der ganze Naturpark Hüttener Berge ist er in der Eiszeit entstanden. Natürlich kann man im Wittensee nicht nur schwimmen. Auch Segeln, Surfen, und Kanufahren sind möglich. Außerhalb des Wassers sind die vielen Wege und stillen Winkel ideal, um sie zu Fuß, per Rad, Inline-Skates und beim Nordic Walking zu erkunden. Die hügelige Landschaft bietet genau die richtige Mischung zwischen Entspannung und Anforderung. Die „Berge“ sind um die Hundert Meter hoch, in der Großen Hüttener Au bei Hummelfeld ist es eher flach. Laub- und Mischwälder wechseln sich ab mit Wiesen, Mooren und Trockenbiotopen. Wer Glück hat, sieht einen Seeadler, der an den Ufern der zahlreichen Seen seine Brutgebiete hat. Über die Hüttener Berge, die im Dreieck von Schleswig, Eckernförde und Rendsburg liegen, erfahren Besucher Ausführliches im Redderhus, ein Zentrum, das über Tourismus, Umwelt und Natur informiert. Wozu die „Knicks“ gut sind, zeigt dort eine Ausstellung. Diese Wälle, die die Felder voneinander abgrenzen, schützen auch vor Wind - durch die Weißdorn-, Holunder- und Schlehensträucher, die darauf angepflanzt sind. Ursprünglich sollte das Holz der Sträucher die Bauern daran hindern, den Wald weiter abzuholzen, der noch vor 500 Jahren die Hüttener Berge dicht bedeckte. Im 18. Jahrhundert verordneten deshalb die Behörden die Knicks als „lebender Zäune“. Wer nach einem langen Tag in der Natur sein müdes Haupt betten will, findet einen Platz in den Heuherbergen. Auf echtem Heu und Stroh, das nach Sommer duftet, sind die Träume besonders süß – sofern die Matratze nicht piekt.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen