Muscardinus, Lauterachtal, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A6.

Naturpark Hirschwald
Tourist-Information
Hallplatz 2
92224 Amberg
tourismus@amberg.de

+49 (0) 96 21/ 10 23 9

http://www.naturparkhirschwald.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Naturpark_Hirschwald
erstellt:
31.01.2017
aktualisiert:
20.12.2022
Mächtige Wälder, sanfte Hügel, duftende Wacholderheiden, kühle Jurabäche und steile Felsen sind Lebensraum zahlreicher seltener Pflanzen und Tiere. Diese ökologisch wertvolle Landschaft im Naturpark Hirschwald bietet große Vielfalt auf einer kleinen Fläche von nur rund 280 Quadratkilometern. Täler wechseln sich mit bewaldeten Hochflächen ab, weite Flure liegen zwischen zerklüfteten Felsen und bunten Wiesenstreifen, durch die sich Bachläufe schlängeln. Dieser Reichtum an Lebensräumen spiegelt sich im Artenspektrum von Flora und Fauna wieder. Bewahrt hat sich dieses Refugium der Artenvielfalt auf Grund des fast schon mediterranen Klimas in den Südlagen der Täler und wegen der traditionellen Beweidung. Seit Jahrhunderten haben Hirten mit ihren Wanderherden die Landschaft gestaltet und ihren einzigartigen Charakter bis heute geprägt. Seit Dezember 2006 wird diese Gegend als bayerischer Naturpark ausgewiesen, der wandernd, radelnd, skilaufend oder paddelnd erkundet werden kann. Oder pilgernd, denn einer der vielen Zweige des Jakobsweges nach Santiago de Compostela führt auch durch den Naturpark Hirschwald, vorbei am Wittelsbacher Klosterkomplex und der Pfarrkirche St. Jakob zu den Wallfahrtskirchen auf dem Eggenberg und in Stettkirchen. Der Naturpark Hirschwald beherbergt übrigens die einzige sogenannte Wochenstube der vom Aussterben bedrohten Fledermausart „Große Hufeisennase“, die nichts mit dem Baustopp der vieldiskutierten Dresdner Waldschlößchenbrücke zu tun hat – das war nämlich die nahe Verwandte, „Kleine Hufeisennase“.

 

 

« zurück zur Startseite Reisen