Hans-Joachim Becker, München, Museum_Außenansicht_mammut-museum_rgb_kl, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A8.
Naturkunde-Mammut-Museum Siegsdorf
Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf
Auenstraße 2
83313 Siegsdorf
mammut@museum-siegsdorf.de
+49(0)8662/13316
https://museum-siegsdorf.de
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostbayerisches_Naturkunde-_und_Mammut-Museum_Siegsdorf
Auenstraße 2
83313 Siegsdorf
mammut@museum-siegsdorf.de
+49(0)8662/13316
https://museum-siegsdorf.de
https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdostbayerisches_Naturkunde-_und_Mammut-Museum_Siegsdorf
erstellt:
28.03.2017
aktualisiert:
17.01.2023
Das Mammut im Kurpark heißt Rudi. Es hat stolze 3,60 Meter Schulterhöhe und gehört zum Siegsdorfer Naturkunde- und Mammut-Museum, das in Sichtweite des Kurparks liegt. Rudi ist eine Rekonstruktion des Siegsdorfer Mammutfundes in Originalgröße. Diese 40.000 Jahre alten Knochen wurden 1975 im Gerhartsreiter Graben gefunden, ganz in der Nähe des Ortes Rudhart, dem Rudi seinen Namen verdankt. Rudis Knochen waren der Startschuss für das Siegsdorfer Museum. Sie stellen das Prunk- und Kernstück der Ausstellung dar. Bedeutend sind allerdings auch die Versteinerungen aus der Privatsammlung Josef Wührls. Der Münchener vermachte seine Versteinerungen aus dem Chiemgau der Gemeinde Siegsdorf und schuf damit die Grundlage für die Einrichtung des Museums. Die Geologieabteilung ist in höhlenartigen Räumen untergebracht. Gezeigt werden alle wichtigen Gesteine der Region Südostbayern. Viele Ausstellungsstücke kann man im Wortsinne „begreifen”. Die Eiszeitabteilung zeigt natürlich Rudis Knochen. Zu sehen ist aber auch der 47.000 Jahre alte Siegsdorfer Höhlenlöwe. Da das Löwenskelett Schnittspuren aufweist, muss ein Neandertaler das Tier erlegt haben. Ein Erlebnis nicht nur für Kinder ist die Bärenhöhle. 1996 wurde die erste Bärenhöhle in den Alpen entdeckt und durch das Siegsdorfer Museum wissenschaftlich ausgewertet. Daraus entstand das Bärenhöhlenprojekt. Vermittelt werden soll die Atmosphäre einer solchen Knochenhöhle. Darin gibt es Fledermäuse ebenso wie Tropfsteine. Und auch der Mensch hat Spuren hinterlassen: In der Höhle findet sich auch das Kupferbeil von Grabenstätt. Es stammt aus der Zeit Ötzis am Beginn der Bronzezeit.
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