Prazak, Affensteine1, CC BY 2.5
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A17.
Nationalpark Sächsische Schweiz
Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.
Bahnhofstr. 21
01796 Pirna
info@saechsische-schweiz.de
+49 (03501) 470147
http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_S%C3%A4chsische_Schweiz
Bahnhofstr. 21
01796 Pirna
info@saechsische-schweiz.de
+49 (03501) 470147
http://www.nationalpark-saechsische-schweiz.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_S%C3%A4chsische_Schweiz
erstellt:
16.07.2017
aktualisiert:
13.11.2023
Barbara hieß das Mädchen, das nicht in die Kirche ging, sondern Heidelbeeren pflückte. Zornig wünschte die Mutter, dass es zu Stein erstarre. Als Felsnadel Barbarine ragt das Mädchen noch heute über dem Pfaffenstein in den Himmel. Was die Wut einer Mutter schuf, bröselte unter den Stiefeln der Kletterer. Inzwischen ist an der Barbarine das Klettern verboten, aber an anderen Felsen ausdrücklich erlaubt. Wert legt man dabei auf die Sächsischen Regeln: Sicherungspunkte dürfen nur zur Sicherung, nicht aber zur Fortbewegung benutzt werden. Die wilde und zerklüftete Landschaft des Elbsandgebirges bietet auch Wanderern genug Raum. Dabei muss man nicht immer schwindelfrei sein, wie beim Aufstieg zum Winterstein. Über 300 Höhlen können Wanderer auf eigene Faust erkunden. Sie benötigen nur eine Karte, um den Diebskeller bei Quirl oder die Gautschgrotte im Polenztal zu finden. Und wer müde ist, „booft“, das heißt er übernachtet in einer Felshöhle. Das ist im Nationalpark möglich. Nur zwei der zahlreichen Burgen sind noch erhalten, die einst die Handelswege schützen sollten: Burg Hohnstein und die Festung Königstein. Mit ihren hohen Mauern, den Schießscharten und Kanonen zeigt sie noch heute, dass sie einst unbezwingbar war. Nicht weit davon entfernt verlässt der „Fabel- und Mythenpark“ die Geschichte und erzählt Geschichten. Einen schnellen Überblick über die ganze Gegend gibt der Miniaturpark „Kleine Sächsische Schweiz.“ Ganz andere Eindrücke dagegen gewinnen neugierige Besucher im Afrikahaus. In Sebnitz lernen sie jenseits von Afrika Leben und Kultur des Kontinents kennen, während Kinder sich auf dem „Spielplatz der Kulturen“ austoben. Und der Name? Zwei Schweizer Künstler fühlten sich an der Elbe vor vielen Jahren an ihre Heimat, das Schweizer Jura, erinnert. Durch sie soll der Name Sächsische Schweiz entstanden sein.
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