Bodow, Erbeskopf_Windklang_mit_blauem_Himmel_und_Sonnenschein_01, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A1 und der A62.
Nationalpark Hunsrück-Hochwald
erstellt:
19.05.2021
aktualisiert:
13.02.2025
Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald liegt im Mittelgebirge Hunsrück. Er umfasst Gebiete in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Seit 2015 gibt es den Nationalpark. Dreiviertel der Fläche des gesamten Nationalparks – etwa 10.000 Hektar – werden der natürlichen Entwicklung überlassen. Sie sollen Wildnis sein. Der Park bietet Vögeln, Rehen, Wildkatzen und vielen Pflanzen und Baumarten Schutz. Der Nationalpark liegt auf dem Gebiet des Idarwalds und des Schwarzwälder Hochwalds. Der Nationalpark hat trotz seiner Aufgabe, die Natur zu schützen, einige touristische Angebote. Beim Wandern lassen sich nicht nur viele verschiedene Tiere und Pflanzenarten, sondern auch Spuren aus der Vergangenheit entdecken. Wer einen Ausflug in die Geschichte machen will, kann über Wanderwege zum Beispiel die Wildenburg besuchen. Das ist eine mittelalterliche Burgruine auf dem etwa 670 Meter hohem Wildenburger Kopf. In der Nähe gibt es ein Wildfreigehege, das seit 2024 vom Nationalpark betrieben wird. Im Nationalpark kann man auch in die Welt der Kelten eintauchen. Der keltische Ringwall – eine Befestigungsanlage der Kelten – in der Nähe von Otzenhausen im Saarland ist eine Sehenswürdigkeit. In der Nähe lässt sich ein rekonstruiertes Keltendorf anschauen. Dort werden Bräuche, Lebensweise und Kultur der Kelten verständlich gemacht. Wer an einem Regentag einen Ausflug geplant hat, kann auch eine der Ausstellungen zum Nationalpark besuchen.
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