Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A61.
Nahetal
Naheland-Touristik
Bahnhofstrasse 37
55606 Kirn / Nahe
info@naheland.net
+49 (0) 6752 / 137610
https://www.naheland.net/
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erstellt:
19.06.2020
aktualisiert:
18.10.2023
Zwischen Rhein und Hunsrück, Saar und Pfalz liegt das Naheland. Der Fluss entspringt in der Nähe des großen Bostalsees und fließt bei Bingen in den Rhein. Rechts und links seiner Ufer kann man wandern (zum Beispiel in den Wäldern des Hunsrücks) oder sein Geld für wertvollen Schmuck ausgeben (zum Beispiel in der Edelsteinstadt Idar-Oberstein). Gesundheitsbewusste fahren nach Bad Sobernheim. Hier haben sich gleich mehrere große Kurhäuser der „Felke-Kur“ verschrieben, einem Naturheilverfahren, bei dem Licht, Luft, Wasser und Heilerde zum Einsatz kommen. Das Verfahren geht zurück auf den Sobernheimer Pastor Emanuel Felke (1856 bis 1926). Ebenfalls gut für die Gesundheit ist die salzhaltige Luft der Salinenstadt Bad Kreuznach. Auch in Bad Münster am Stein-Ebernburg gibt es Salinen. Außerdem steht hier mit dem Rotenfels die höchste Steilwand nördlich der Alpen (237 ü. NN). Mehrere Wanderwege führen über das Bergmassiv, mit dem Auto ist die Plattform über den Ort Traisen zu erreichen. Solange man es nicht übertreibt, hat wohl kein Arzt etwas gegen eine Kur mit Nahe-Wein einzuwenden. Seit 1971 gilt die Nahe als eigene Anbauregion. Sie startete jedoch mit einem eher schlechten Ruf: Man sagte dem Wein nach, er wäre zwar süffig und süß, hätte aber zu wenig Persönlichkeit. Dieses Pauschalurteil stimmt schon lange nicht mehr: Inzwischen schwärmen auch gestrenge Weinkritiker von Nahe Weinen. Zur Paradesorte entwickelt sich derzeit der Riesling. Aus Müller-Thurgau und Silvaner werden bodenständige Alltagsweine produziert.
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