Gabriel Rinaldi, Musikhochschule_Trossingen, CC BY-SA 3.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A81.
Musikstadt Saurierfunde Trossingen
Stadtverwaltung Trossingen
Schultheiß-Koch-Platz 1
78647 Trossingen
stadt@trossingen.de
07425 25-0
https://www.trossingen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Trossingen
Schultheiß-Koch-Platz 1
78647 Trossingen
stadt@trossingen.de
07425 25-0
https://www.trossingen.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Trossingen
erstellt:
04.07.2020
aktualisiert:
19.04.2024
Hier, auf der Baar, der Hochebene zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald, liegt eine merkwürdige Stadt. Merkwürdig, so nannte der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss Trossingen. Und das im besten Sinn: Die weltweit größte Saurierfundstelle aus dem Erdzeitalter Trias befindet sich hier. Und aus dieser Stadt kommen ebenfalls weltweit geschätzten Zieh- und Mundharmonikas der Marke Hohner. Sowohl für Musik- als auch Saurierbegeisterte ist Trossingen deswegen durchaus eine Reise wert. Im Auberlehaus, einem Zweigmuseum des Staatlichen Museums für Naturkunde Stuttgart, ist der Urahn aller Riesendinosaurier zu bestaunen: der Trossinger Plateosaurus engelhardti. Eine wahren Musikstadt ist Trossingen übrigens nicht nur wegen der prägenden Mundharmonikaindustrie. Auch wenn damals, mit dem Bau der ersten Mundharmonika der Stadt im Jahr 1830, der Samen dazu gelegt wurde. Denn heute sind in der badischen Stadt – in einer der sonnenreichsten Regionen Deutschlands übrigens – diverse musikalische Institutionen ansässig. Die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen, in der neben Alter Musik, Kirchenmusik oder Musik und Bewegung auch Musikdesign studiert wird. Das Hohner-Konservatorium bietet eine breitgefächerte musikalische Ausbildung als Basis für alle möglichen musikalischen und musikverwandten Berufe. Und mit der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung ist in Trossingen eine Weiterbildungsstätte ansässig, in der sich jährlich tausende Pädagoginnen und Pädagogen aus dem gesamten Bundesgebiet weiterbilden. Und keinesfalls zu vergessen: Das Deutsche Mundharmonikamuseum. Hier ist die größte Mundharmonikasammlung zu bewundern. Der Welt natürlich. Merkwürdig. Im besten Sinne.
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