Jeppe Hein (Foto und gezeigtes Werk), Museum_Morsbroich,_Leverkusen, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A3.
Museum Morsbroich
Museum Morsbroich
Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen
0214 406 4500
https://www.museum-morsbroich.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_Morsbroich
Gustav-Heinemann-Str. 80
51377 Leverkusen
0214 406 4500
https://www.museum-morsbroich.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Museum_Morsbroich
erstellt:
11.05.2021
aktualisiert:
20.08.2024
Das Museum Morsbroich in Leverkusen wurde 1951 gegründet. Es beherbergt eine Sammlung internationaler Gegenwartskunst. Sie besteht aus etwa 600 Bildern und Skulpturen und 4000 Grafiken. Das Museum beherbergt Werke von Künstlern mit großen Namen wie Gerhart Richter und Georg Baselitz. Der Aufbau des Museums fand durch den Ankauf von Werken junger, aufstrebender Künstler und Künstlerinnen der jeweiligen Zeit statt. Nach der Gründung erfolgte zunächst eine Ankaufsphase, in der Kunst, die im Nationalsozialismus als abartig und minderwertig beschrieben und verboten wurde, erworben wurde. Anschließend setzten unterschiedliche Direktoren und Direktorinnen verschiedene Schwerpunkte und machten die Sammlung des Museum Morsbroich vielfältiger. Die Gegenwartskunst blieb dabei jedoch das prägende Leitmotiv bei den Anschaffungen. Heute sind verschiedene Strömungen ab den 1950er Jahren vertreten, wie der Nouveau Realismus oder die monochrome Malerei, mit der sich vor allem Yves Klein einen Namen machte. Zu den Gemälden wurde ein Skulpturen-Garten im angedockten Morsbroicher Park aufgebaut. Teile der Ausstellung lassen sich also auch draußen begutachten. Im Schlossgebäude des Museums Morsbroich finden regelmäßig Ausstellungen statt, die von der Historie des Gebäudes erzählen und einen Bezug zur Stadt Leverkusen herstellen. Denn die ursprüngliche Intention des Museums war und ist es, regelmäßig ständige Ausstellungen aktiver Künstler zu veranstalten. Somit schreibt auch das Museum selbst Stadtgeschichte.
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