Gerd Eichmann, Baden-Baden-Friedrichsbad-01-Suedost-gje_(cropped), CC BY-SA 4.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A5.

Museum Frieder Burda Thermen Baden-Baden
Museum Frieder Burda
Lichtentaler Allee 8 b
76530 Baden-Baden
office@museum-frieder-burda.de

+49 (0) 72 21/ 39 89 80

https://www.museum-frieder-burda.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrichsbad
erstellt:
12.01.2017
aktualisiert:
04.10.2023
„Hier im Baden-Badener Friedrichsbad vergessen Sie nach zehn Minuten die Zeit und nach 20 Minuten die Welt.” So schwärmte schon Mark Twain von Baden-Badens ältester Therme. Wie Recht er hatte, kann man auch heute noch überprüfen. Denn zum Glück ist das stimmungsvolle historische Bad nach wie vor geöffnet. Der Besucher betritt zunächst schummrige Kuppelhallen mit Mosaiken und kunstvoll bemalten Kacheln. In einer festgelegten Reihenfolge passiert man dann Dampfkammern, Hitzeräume und unterschiedlich warme Becken mit Thermalwasser. Zwischendurch laden beheizte Steinliegen zum Entspannen ein. Am Schluss wird der Gast in einem großen Ruhesaal in ein Bett gepackt und kann unterm kuscheligen Federbett ein Nickerchen halten. Der Clou: Ins Friedrichsbad muss man absolut nichts mitgeschleppen. Vom Handtuch über Badeschuhe bis hin zur Bodylotion ist alles schon vor Ort. Baden-Baden ist aber nicht nur wegen des Friedrichsbads eine Stadt zum Relaxen. Mit den Caracalla-Thermen gibt es dort zusätzlich ein modernes Wellnessbad. Hier gehören auch Hydrotherapie, Sauna und fernöstliche Awendungen zum Programm. Luxus-Badekultur zeichnet die Stadt bereits seit 2000 Jahren aus. Schon die Römer liebten es, sich in den heißen Quellen der Stadt auszuruhen. In den folgenden Jahrhunderten hat sich Baden-Baden zur schmucken Kurstadt gemausert. Wer nach dem Bad Lust auf einen Spaziergang hat, findet im Zentrum römische Badruinen, eine historische Trinkhalle und ein Festspielhaus, wo sich Künstler wie Claudio Abbado und Anne-Sophie Mutter die Klinke in die Hand geben.

 

 

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