© Ra Boe / Wikipedia, Luftaufnahmen_Nordseekueste_2013_05_by-RaBoe_tele_46, CC BY-SA 3.0 de
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A28.
Museen in Oldenburg
Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg
Damm 38-44
26135 Oldenburg
museum@naturundmensch.de
+49 (0) 441/ 9244-300
http://www.naturundmensch.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburg_(Oldb)
Damm 38-44
26135 Oldenburg
museum@naturundmensch.de
+49 (0) 441/ 9244-300
http://www.naturundmensch.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Oldenburg_(Oldb)
erstellt:
27.10.2017
aktualisiert:
20.11.2023
Zu einem wortwörtlichen Gang durch die Geschichte kann ein Besuch in Oldenburg werden. Mehrere Museen führen Neugierige in vergangene Jahrhunderte, doch den Geschichtsgang gibt es nur im Stadtmuseum. In zwei Villen aus dem 19. Jahrhundert zeigen Bilder, Möbel und andere Gegenstände, wie die Menschen in früher Zeit gelebt haben. Das Besondere daran: Jeder Raum zeigt einen anderen Zeitabschnitt und ist nach der Mode der jeweiligen Zeit eingerichtet. So prunkt im weißen Salon verschnörkeltes Rokoko. Der Zwischentrakt dagegen ist dem französischen Stil des 17. und 18. Jahrhundert nachempfunden, der die Antike imitierte. Über 20 Räume laden zu immer neuen Entdeckungen ein. In einer dritten Villa stellt der Nachlass des Oldenburger Malers Bernhard Winter die Welt eines Künstlers um die vorletzte Jahrhundertwende vor. Er lebte von 1871 bis 1964. Wer die vielen Eindrücke erst einmal wirken lassen will, setzt sich ins Artcafé. Das allerdings findet er im Horst-Janssen-Museum. Der Zeichner und Graphiker ist zwar 1929 in Hamburg geboren, wuchs aber bei seinen Großeltern in Oldenburg auf. Deshalb eröffnete die Stadt im Jahre 2000 das Museum. Neben den Werken des Künstlers wird auch sein Leben dargestellt. Wechselausstellungen zeigen außerdem, wie Janssen sich mit anderen Künstlern auseinandergesetzt hat. Eine wieder ganz andere Welt zeigt das Landesmuseum im Schloss. Immer noch vollständig zu sehen ist der „Idyllen-Zyklus“ des Hofmalers Johann Heinrich Wilhelm Tischbein, der von 1751 bis 1829 lebte. In den anderen Räumen wird die Kulturgeschichte der historischen Landschaft vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert gezeigt. Dabei werden auch die Prunkräume der Großherzöge von Oldenburg einbezogen. Sie hatten im Schloss über viele Jahrhunderte ihre Residenz.
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