Ökologix, NP_Müritz_Teilgebiet_Serrahn-8, CC BY-SA 3.0



Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A19 und der A20.

Müritz-Nationalpark UNESCO-Welterbe Buchenwälder
Nationalpark-Service Müritz
Damerower Straße 6
17192 Kargow
info@nationalpark-service.de

+49 (0) 39 91/ 66 88 49

http://www.nationalpark-service.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCritz-Nationalpark
erstellt:
24.07.2017
aktualisiert:
05.12.2023
Die Ort Userin, Speck und Fürstensee haben etwas gemeinsam: nach ihnen sind drei Seen benannt. Und diese Seen findet man im Müritz-Nationalpark. Der wiederum ist nach der Müritz benannt. Und ganz anders als man denkt, ist die Müritz kein Fluss, sondern der zweitgrößte See Deutschlands. Er gehört zur Mecklenburgischen Seenplatte, hat eine Fläche von 117 Quadratkilometern und ist bis zu 33 Meter tief. Schon lange ist das Ostufer des Sees Naturschutzgebiet. Daher gehört es auch heute zum Nationalpark, der Rest des Sees aber nicht. Dennoch gibt es im Park genügend Seen, es sind nicht nur der Useriner, Specker und der Große Fürstenseer See. Über einen Hektar groß sind schon mal 107 Seen, die kleineren sind da noch gar nicht mitgerechnet. Der Nationalpark liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Rostock und besteht aus zwei Teilen. Der kleinere Teil um Serrahn ist durch eine hügelige Landschaft mit uralten Buchenwäldern geprägt. In den Niedermooren finden sich seltene Tiere und Pflanzen, wie der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze. Entstanden sind die Moore durch die Verlandung von Seen. Moore findet man auch im größeren Teil, während hier die Wälder durch Kiefern gebildet werden. Wer die Kraniche trompeten hört, der ist im Frühjahr oder Herbst unterwegs. In der wilden Natur des Parks sind auch Adler keine Seltenheit. Man kann Fischadler beobachten, wenn sie sich in einen der glasklaren Seen stürzen, meistens aus schwindelnder Höhe. Ihr Genosse, der Seeadler, zieht währenddessen seine Kreise am Himmel. Die Mitarbeiter der Infozentren wissen noch mehr über Tiere, Pflanzen und die sonstige Wildnis des Parks. Sie schauen auch nach, ob Besucher sich an die Schutzbestimmungen halten und haben dabei ganz gut zu tun, denn der Park hat eine Gesamtfläche von 322 Quadratkilometern.

 

 

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