Dan Kollmann, Ehemaliges_MZ-Werk_in_Zschopau, CC BY-SA 4.0
Touristische Unterrichtungstafeln (Hinweisschilder) befinden sich auf der A4.
Motorradstadt Zschopau
Touristinformation
Altmarkt 2
09405 Zschopau
stadtmarketing@zschopau.de
+49 (0) 37 25/ 28 70
http://www.zschopau.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Zschopau
Altmarkt 2
09405 Zschopau
stadtmarketing@zschopau.de
+49 (0) 37 25/ 28 70
http://www.zschopau.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Zschopau
erstellt:
04.01.2017
aktualisiert:
16.11.2023
Zwischen Zschopau und der dänischen Kleinstadt Nakskov liegen 700 Kilometer Straßen- und Wasserwege. Was auch immer also den Dänen Jörgen Skafte Rasmussen aus seiner Heimatstadt ausgerechnet nach Zschopau gebracht hat, muss ziemlich wichtig gewesen sein. In Zschopau gründete er 1922 die Motorradmarke DKW. Die hat hier regelrecht Geschichte geschrieben: Am ersten Motorradfließband der Welt sind allein im Jahr 1929 rund 60.000 Motorräder zusammengeschraubt worden – damals ein beachtlicher Rekord. 1952 wurde aus DKW dann der Volkseigene Betrieb MZ. Der blieb bis zur Wende einer der größten Motorradhersteller der Welt. Und baute das meistverkaufte Motorrad der Welt: Die ES 125/150. Kein Wunder also, dass sich Zschopau heute voller Stolz die Motorradstadt nennt. Die Spuren kann man heute noch sehen. Zwar kommen heutzutage kaum noch neue Motorräder aus Zschopau. Dafür gibt es zum Beispiel das „Museum zur Geschichte und Entwicklung des Motorradbaus in Zschopau“. Dort glänzen die Modelle von DKW und MZ noch immer als kämen sie frisch vom Fließband. Wer seine Motorräder aber lieber völlig verdreckt und Aktion erleben will, trifft sich jedes Jahr zum Geländerennen „Rund um Zschopau“. Das gilt weltweit als eines der schwersten seiner Art – und lockt deswegen neben Fahrern aus der ganzen Welt regelmäßig um die 35.000 Zuschauer nach Zschopau. Brisant: Noch nie hat ein Däne das Rennen gewinnen können! Dabei hat alles ausgerechnet in Dänemark angefangen.
« zurück zur Startseite Reisen